Wien und seine literarischen Cafés –
eine nostalgische Zeitreise in Anekdoten
Wien, „Kaffeehaus“ und „Belle Époque“ – in unserer Vorstellung sind diese Begriffe eng miteinander verwoben. Vor rund 100 Jahren kam mit der „Sezession“ die große Zeit des literarischen Kaffeehauses: So traf sich die Dichtergruppe „Jung-Wien“ (mit Arthur Schnitzler und Hugo von Hofmannsthal) regelmäßig im „Cafe Griensteidl“. Noch berühmter wurde das „Cafe Central“, wo sich Autoren und Journalisten (z.B. Franz Werfel, Egon Erwin Kisch, Karl Kraus) die Klinke in die Hand gaben. Künstler wie Klimt, Loos und Mahler sorgten für Skandale, die an den Kaffee-haustischen des „Cafés Museum“ (genannt „Café Nihilismus“) und des „Imperial“ diskutiert wurden. Kritische Kaffeehausliteraten wie Peter Altenberg, der das „Central“ zu seiner Postadresse machte, bestimmten den Humor jener Jahre vor dem Ersten Weltkrieg. Die Nachfolge des „Central“ trat in den 1920er-Jahren das „Cafe Herrenhof“ an, wo der junge Friedrich Torberg (für seine „Tante Jolesch“) den führenden Wortkünstlern – wie Anton Kuh – unzählige Anekdoten ablauschte. Freuen wir uns auf eine nostalgische Tour durch das Wien von anno dazumal.
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16,50 €Gebühr:In den WarenkorbLoading...
- Kursnummer: 436
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Start:Mi. 16.09.2026
15:00 UhrEnde:Mi. 16.09.2026
17:15 Uhr - Anmeldeschluss:
- Plätze: min. 7 / max. 12
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Dozent*in: