Kultur- und Menschheitsgeschichte
Kurse (25)
Loading...
WIEDERVEREINIGUNG - Das Alte Ägypten und das Mittlere Reich
Die Gründe, die das Ende des Alten Reiches, der ersten Glanzzeit der ägyptischen Hochkultur im Niltal und Höhepunkt des Pyramidenbaus, besiegeln, sind vielfältig. Es folgt eine Epoche der Kleinstaaterei von Stadtstaaten und Kleinkönigtümern, die wir in der Ägyptologie als Erste Zwischenzeit bezeichnen. Mit der Wiedervereinigung des politisch zersplitterten Landes rund 200 Jahre später etwa um 2000 v.u.Z. beginnt eine neue, zweite Blütezeit unter der Herrschaft mächtiger und ambitionierter Könige, die bemüht sind, an das einstige „goldene Zeitalter“ anzuknüpfen: Das Mittlere Reich. Doch obwohl diese Epoche etwa als Blütezeit der altägyptischen Literatur gilt – die meisten großen Literaturwerke stammen aus dieser Zeit oder sind uns von dort erstmalig überliefert – und man sie als „beredt“ bezeichnen möchte, will es der archäologische Zufall, daß im Vergleich zu den anderen Hochphasen der ägyptischen Kulturgeschichte ungleich vieles dieser Ära, die von reichlichen Neuerungen, Entwicklungen und Umbrüchen geprägt ist, im Dunkeln liegt; man muß schon genauer hinschauen – und genau das wollen wir hic et nunc tun…
Altägyptische Objekte erzählen...
Eine Sitzung, ein Objekt: Genau hinschauen! Welche Geheimnisse gibt es uns preis? Jedes Detail beachten! Was will es uns sagen? Sich auf einen Dialog einlassen und genau zuhören, was es uns erzählen will! – Ein Augenblick höchster Erfüllung, wenn es sich uns offenbart. Durch Vorausbuchung von mindestens 5 Veranstaltungen erhalten Sie eine Jahreskarte des Westfalenparks für die Dauer Ihrer Buchung gestellt und einen Treuerabatt von 10 %.
Demokratie in Gefahr!
Zu Beginn seiner zweiten Amtszeit machte US-Präsident Trump klar, dass er, der "Strongman", lieber per Dekret regiert als sich demokratischer Entscheidungsprozesse zu bedienen. Es zeigt sich, dass Populisten wie Trump globale Institutionen (WHO, NATO) erschüttern, dazu Gesundheit (Klima, Corona), Frieden sowie Bildung (Abschaffung des US-Bildungsministeriums) bedrohen. Unterstützt wird Trump von Tech-Giganten, rechten Think-Tanks, Evangelikalen usw. Was ist Ziel ihrer Politik? Und was bedeutet das für Deutschland? Welche Persönlichkeitsstrukturen und Einstellungen verbergen sich hinter den Parolen von Typen wie Trump, Musk und ihren populistischen Fans?
Altägyptische Objekte erzählen...
Eine Sitzung, ein Objekt: Genau hinschauen! Welche Geheimnisse gibt es uns preis? Jedes Detail beachten! Was will es uns sagen? Sich auf einen Dialog einlassen und genau zuhören, was es uns erzählen will! – Ein Augenblick höchster Erfüllung, wenn es sich uns offenbart. Durch Vorausbuchung von mindestens 5 Veranstaltungen erhalten Sie eine Jahreskarte des Westfalenparks für die Dauer Ihrer Buchung gestellt und einen Treuerabatt von 10 %.
Von "Mabuse" zu "Metropolis"
In den 20er Jahren wurde der Österreicher Fritz Lang zu einem der berühmtesten Regisseure des deutschen Kinos. Mit seinen Werken, allen voran dem Weltkulturerbe "Metropolis", sorgte er für großes Aufsehen - und trieb seine Auftraggeber (die deutsche Ufa) in die wirtschaftliche Krise. Langs Filme sind (nach Kracauer) Zeugnisse der präfaschistischen Mentalität in Deutschland vor Hitlers sog. "Machtergreifung" (etwa: "Die Nibelungen", "Dr. Mabuse", "Metropolis"). Im II. Weltkrieg, aus dem Exil in den USA heraus, skizzierte Lang, zusammen mit Brecht, die NS-Terror-Herrschaft über Europa. ("Auch Henker sterben"). Der Vortrag (mit Filmeinspielungen) gibt einen Überblick über Langs Leben und die Inhalte der im Text genannten Filme.
„Wie Bismarck das Deutsche Reich erzwang!“
Infolge der von Preußen angeführten „Einigungskriege“ gegen Dänemark, Österreich und Frankreich wurde im Januar 1871 in Versailles das Deutsche Reich gegründet. Diese autokratische Staatsgründung (der Fürsten) erreichte machtvoll, wovon deutsche Demokraten und Liberale 1848 geträumt hatten. Fürst Otto von Bismarck setzte die Reichsidee gegen innere (u.a. König Ludwig II. von Bayern) und äußere Widerstände (Frankreich) mit diplomatischer Finesse und Waffengewalt durch. Der neue preußisch-protestantisch ausgerichtete Nationalstaat war keine echte Demokratie und bekämpfte seine Widersacher (insbesondere Sozialisten, Katholiken) hart. Außenpolitisch war Bismarck – nach seinen aggressiven Anfängen – ab 1871 um eine Politik des Ausgleichs bemüht, ehe unter Wilhelm II. „Weltmachtphantasien“ Raum gewannen und das Reich in den Ersten Weltkrieg "taumelte".
Köstlichkeiten aus aller Welt genießen
Hatten Sie schon immer mal Lust, Speisen ferner Länder zu probieren? Oder lieben Sie die Küche eines bestimmten Landes oder einer Region? An drei Abenden unternehmen wir gemeinsam eine kulinarische Reise rund um den Globus - und bleiben dabei doch immer in Dortmund. Wir besuchen Restaurants mit internationaler Küche und genießen einen tollen Abend. Vor dem gemeinschaftlichen Essen wird der Eigentümer sein Restaurant und die Landesküche mit den entsprechenden Traditionen vorstellen.
Wie immer sind es kleine, inhabergeführte Restaurants mit nicht alltäglicher Küche.
Nach unserem Vorgespräch am 18.08.2026, 16.30 Uhr in der ParkAkademie findet das erste gemeinsame Essen am Sonntag, dem 30.08. (Gruppe 1)/ 06.09. (Gruppe 2), 17.30 Uhr im ersten Restaurant statt. Weitere Termine sind 04.10./18.10., 01.11./15.11.2026.
(Das Essen in den Restaurants ist nicht im Preis enthalten.)
"Die Russen kommen!"
Unter dem provokanten Titel: "Die Russen kommen!" präsentiert Torsten Reters Texte russischer Autoren (u.a. Puschkin, Lermontow, Tschechow) und eigene Werke, um die russische Seele zu ergründen: Auf den Spuren von Puschkins "Onegin" geht es zum Duell im Morgengrauen. Auf der Krim flirten wir mit Tschechows "Dame mit dem Hündchen". Im Labyrinth der Welt erkennen wir mit Lermontow den bösartigsten "Helden unserer Zeit". In den nächtlichen Visionen eines "Panzerfahrers, kurz vor Stalingrad" spiegelt sich die deutsch-russische Vergangenheit als prophetischer Blick in eine böse Zukunft. Kurze Video-Spots (von Wolfram ter Jung) ergänzen die Text-Collage des Schwerter Künstlers rund um russische Geschichte und Gegenwart.
WIEDERVEREINIGUNG - Das Alte Ägypten und das Mittlere Reich
Die Gründe, die das Ende des Alten Reiches, der ersten Glanzzeit der ägyptischen Hochkultur im Niltal und Höhepunkt des Pyramidenbaus, besiegeln, sind vielfältig. Es folgt eine Epoche der Kleinstaaterei von Stadtstaaten und Kleinkönigtümern, die wir in der Ägyptologie als Erste Zwischenzeit bezeichnen. Mit der Wiedervereinigung des politisch zersplitterten Landes rund 200 Jahre später etwa um 2000 v.u.Z. beginnt eine neue, zweite Blütezeit unter der Herrschaft mächtiger und ambitionierter Könige, die bemüht sind, an das einstige „goldene Zeitalter“ anzuknüpfen: Das Mittlere Reich. Doch obwohl diese Epoche etwa als Blütezeit der altägyptischen Literatur gilt – die meisten großen Literaturwerke stammen aus dieser Zeit oder sind uns von dort erstmalig überliefert – und man sie als „beredt“ bezeichnen möchte, will es der archäologische Zufall, daß im Vergleich zu den anderen Hochphasen der ägyptischen Kulturgeschichte ungleich vieles dieser Ära, die von reichlichen Neuerungen, Entwicklungen und Umbrüchen geprägt ist, im Dunkeln liegt; man muß schon genauer hinschauen – und genau das wollen wir hic et nunc tun…
Altägyptische Objekte erzählen...
Eine Sitzung, ein Objekt: Genau hinschauen! Welche Geheimnisse gibt es uns preis? Jedes Detail beachten! Was will es uns sagen? Sich auf einen Dialog einlassen und genau zuhören, was es uns erzählen will! – Ein Augenblick höchster Erfüllung, wenn es sich uns offenbart. Durch Vorausbuchung von mindestens 5 Veranstaltungen erhalten Sie eine Jahreskarte des Westfalenparks für die Dauer Ihrer Buchung gestellt und einen Treuerabatt von 10 %.
Vier japanische Künstler
Im Rahmen dieser vierteiligen Vortragsreihe werden Leben und Werk von vier bedeutenden japanischen Künstlern vorgestellt und besprochen.
Anhand der künstlerischen Positionen von Utagawa Hiroshige, Keiichi Tanaami, On Kawara und Takashi Murakami bietet diese Reihe gute Gelegenheit, sich mit unterschiedlichen Kunstströmungen Japans im 19., 20. und 21. Jahrhundert auseinander zu setzen und deren Resonanz im weltweiten Kunstbetrieb kennen zu lernen.
Faszination Archäologie:
Keine andere Epoche hat die Landschaften von den Alpen bis zur Küste so stark geprägt wie die Jahre um 1200: Städte wurden neu gegründet oder tiefgreifend verändert. Mit dem Städteboom begann eine kreative Epoche, in der Alltagsgegenstände wie Brille, Kompass oder Uhr erfunden und überwältigende Bauwerke wie gotische Kathedralen errichtet wurden. Trotz dicht bebauter Stadtzentren liefern zahlreiche Ergebnisse archäologischer Grabungen der letzten Jahre ein faszinierendes Bild von der Genese unserer heutigen Städte. Ziel des Seminars ist es, die spannenden Funde und Befunde und deren wissenschaftliche Interpretation anschaulich und verständlich darzustellen.
Altägyptische Objekte erzählen...
Eine Sitzung, ein Objekt: Genau hinschauen! Welche Geheimnisse gibt es uns preis? Jedes Detail beachten! Was will es uns sagen? Sich auf einen Dialog einlassen und genau zuhören, was es uns erzählen will! – Ein Augenblick höchster Erfüllung, wenn es sich uns offenbart. Durch Vorausbuchung von mindestens 5 Veranstaltungen erhalten Sie eine Jahreskarte des Westfalenparks für die Dauer Ihrer Buchung gestellt und einen Treuerabatt von 10 %.
Wien und seine literarischen Cafés –
Wien, „Kaffeehaus“ und „Belle Époque“ – in unserer Vorstellung sind diese Begriffe eng miteinander verwoben. Vor rund 100 Jahren kam mit der „Sezession“ die große Zeit des literarischen Kaffeehauses: So traf sich die Dichtergruppe „Jung-Wien“ (mit Arthur Schnitzler und Hugo von Hofmannsthal) regelmäßig im „Cafe Griensteidl“. Noch berühmter wurde das „Cafe Central“, wo sich Autoren und Journalisten (z.B. Franz Werfel, Egon Erwin Kisch, Karl Kraus) die Klinke in die Hand gaben. Künstler wie Klimt, Loos und Mahler sorgten für Skandale, die an den Kaffee-haustischen des „Cafés Museum“ (genannt „Café Nihilismus“) und des „Imperial“ diskutiert wurden. Kritische Kaffeehausliteraten wie Peter Altenberg, der das „Central“ zu seiner Postadresse machte, bestimmten den Humor jener Jahre vor dem Ersten Weltkrieg. Die Nachfolge des „Central“ trat in den 1920er-Jahren das „Cafe Herrenhof“ an, wo der junge Friedrich Torberg (für seine „Tante Jolesch“) den führenden Wortkünstlern – wie Anton Kuh – unzählige Anekdoten ablauschte. Freuen wir uns auf eine nostalgische Tour durch das Wien von anno dazumal.
Altägyptische Objekte erzählen...
Eine Sitzung, ein Objekt: Genau hinschauen! Welche Geheimnisse gibt es uns preis? Jedes Detail beachten! Was will es uns sagen? Sich auf einen Dialog einlassen und genau zuhören, was es uns erzählen will! – Ein Augenblick höchster Erfüllung, wenn es sich uns offenbart. Durch Vorausbuchung von mindestens 5 Veranstaltungen erhalten Sie eine Jahreskarte des Westfalenparks für die Dauer Ihrer Buchung gestellt und einen Treuerabatt von 10 %.
Quo vadis China? -
China begründete um 5000 v. Chr. eine der ältesten Zivilisationen der Welt. Zahlreiche Dynastien (Han; Ming) standen für imperiale Ausdehnung sowie kulturellen und technischen Fortschritt (Schießpulver, Porzellan). Bis ca. 1790 blieb China eine führende Weltmacht. Durch die Industrialisierung des Westens verlor China seine Machtstellung und wurde zum Spielball der Europäer (Deutschland, Frankreich, England, Russland). Nach der Revolution von 1911 wurde China „Republik“.: Kuomintang und Kommunisten stritten um die Herrschaft, fanden sich aber im Kampf gegen die Japaner, die in den 1930er Jahren Teile des Landes besetzen, zusammen. 1949 schuf der Kommunist Mao Zedong 1949 die Volksrepublik China - mit erheblichen sozialen und wirtschaftliche Umwälzungen. Deng Xiaoping führte in den 1970er Jahren marktorientierte Reformen ein, was zu wirtschaftlichem Wachstum und globalem Einfluss führte. Das moderne China unter Xi zielt auf wirtschaftliche, politische, militärische und technologische Vorherrschaft, die bis 2035 (2049) erreicht sein soll.
Altägyptische Objekte erzählen...
Eine Sitzung, ein Objekt: Genau hinschauen! Welche Geheimnisse gibt es uns preis? Jedes Detail beachten! Was will es uns sagen? Sich auf einen Dialog einlassen und genau zuhören, was es uns erzählen will! – Ein Augenblick höchster Erfüllung, wenn es sich uns offenbart. Durch Vorausbuchung von mindestens 5 Veranstaltungen erhalten Sie eine Jahreskarte des Westfalenparks für die Dauer Ihrer Buchung gestellt und einen Treuerabatt von 10 %.
"Hexe oder Heilige?" -
Von der Antike bis zur Gegenwart gab es immer wieder Veränderungen der Geschlechterklischees. Im Mittelalter pendelte das Frauenbild zwischen Heiliger und Hexe. Im 19 Jahrhundert sprach die Viktorianische Sexualmoral dem weiblichen Geschlecht jede Lust ab und man versuchte die bürgerlichen Frauen auf Küche-Kirche-Kinder zu reduzieren. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es eine Welle der Emanzipation der "Blaustrümpfe": Wahlrecht und erotische Freiheiten wurden erkämpft und versetzen die Männer-Rechtler in Angst und Schrecken. Die Nazis versuchten mit der Parole "Dem Führer ein Kind" freizügige weibliche Erotik und konservative Familienideologie zu verbinden. Die 50er-Jahre in der BRD setzen auf das konservative Erziehungsideal "Sissi", ehe die Frauenbewegung der 1970er-Jahre die Gleichberechtigung erstritt. Die "Trump"-Frau auf Tic Tock schaut auf die arbeitende Emanze herab - und geht lieber shoppen.
„Wir sind die Roboter!“ –
Die Netzkultur hat unsere Welt verändert. Aus den Start-Ups des Silikon Valley (USA) entwickelten sich rasant die Welt-Kommunikation und Teile des Wirtschaftslebens beherrschende Konzerne (Amazon, X). Die von diesen betriebene Digitalisierung (im Gepäck die KI) verändert den Umgang mit Kommunikation, Kreativität und Wissen, nicht ohne Folgen für Politik und Einkommensverteilung. Die Tech-Giganten (Thiel, Bezos, Musk) unterminieren mit ihrem Kapital, ihren Desinformationsmöglichkeiten und ihren politischen Ambitionen die Demokratie. Der „Muskismus“ (nach Elon Musk) träumt von der Herrschaft der Reichen, die sich mit Hilfe der Armen vor der Katastrophe ins All retten. Aber auch Diktaturen wie China und Russland agieren erfolgreich im Netz. Wohin mögen diese Prozesse führen? Was bedeutet das für die Demokratie und das soziale Miteinander?
„(K)ein Platz an der Sonne!“ –
Im Rückblick erscheint die Zeit des (deutschen) Kolonialismus (1885-1914/18) Feldübung für das, was noch kommt. Beseelt von ihrer moralischen und intellektuellen Überlegenheit teilten die europäischen „Herrenrassen“ 1884/85 in Berlin den schwarzen Kontinent – zum „Wohle der Afrikaner“ unter sich auf. Die um ihr Land betrogenen afrikanischen Stämme waren gar nicht an der Konferenz beteiligt waren. Diese stellte man lieber in sog. „Völkerschauen“ in zoologischen Gärten aus. In den deutschen Kolonien bediente man sich des Prinzips „Zuckerbrot und Peitsche“. In der Bekämpfung kolonialer Aufstände erprobten die Deutschen (und andere Nationen) Konzepte für die kommenden Weltkriege: Die Kriegsführung der verbrannten Erde, Völkermord (etwa an den Hereros), Einrichtung von Konzentrationslager und die „moderne“ Rassenideologie wiesen schon den Weg ins 20. Jahrhundert. Und die Narben des Kolonialismus sind noch lange nicht verheilt.