Kultur- und Menschheitsgeschichte
Kurse (15)
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WIEDERVEREINIGUNG - Das Alte Ägypten und das Mittlere Reich
Die Gründe, die das Ende des Alten Reiches, der ersten Glanzzeit der ägyptischen Hochkultur im Niltal und Höhepunkt des Pyramidenbaus, besiegeln, sind vielfältig. Es folgt eine Epoche der Kleinstaaterei von Stadtstaaten und Kleinkönigtümern, die wir in der Ägyptologie als Erste Zwischenzeit bezeichnen. Mit der Wiedervereinigung des politisch zersplitterten Landes rund 200 Jahre später etwa um 2000 v.u.Z. beginnt eine neue, zweite Blütezeit unter der Herrschaft mächtiger und ambitionierter Könige, die bemüht sind, an das einstige „goldene Zeitalter“ anzuknüpfen: Das Mittlere Reich. Doch obwohl diese Epoche etwa als Blütezeit der altägyptischen Literatur gilt – die meisten großen Literaturwerke stammen aus dieser Zeit oder sind uns von dort erstmalig überliefert – und man sie als „beredt“ bezeichnen möchte, will es der archäologische Zufall, daß im Vergleich zu den anderen Hochphasen der ägyptischen Kulturgeschichte ungleich vieles dieser Ära, die von reichlichen Neuerungen, Entwicklungen und Umbrüchen geprägt ist, im Dunkeln liegt; man muß schon genauer hinschauen – und genau das wollen wir hic et nunc tun…
Köstlichkeiten aus aller Welt genießen
Hatten Sie schon immer mal Lust, Speisen ferner Länder zu probieren? Oder lieben Sie die Küche eines bestimmten Landes oder einer Region? An drei Abenden unternehmen wir gemeinsam eine kulinarische Reise rund um den Globus - und bleiben dabei doch immer in Dortmund. Wir besuchen Restaurants mit internationaler Küche und genießen einen tollen Abend. Vor dem gemeinschaftlichen Essen wird der Eigentümer sein Restaurant und die Landesküche mit den entsprechenden Traditionen vorstellen. Wie immer sind es kleine, inhabergeführte Restaurants mit nicht alltäglicher Küche. Nach unserem Vorgespräch am 11.02.2026, 17.00 Uhr in der ParkAkademie findet das erste gemeinsame Essen am Sonntag, dem 22.02. (Gruppe 1)/ 01.03. (Gruppe 2), 17.30 Uhr im ersten Restaurant statt. Weitere Termine sind 29.03./12.04., 26.04./03.05 und 31.05./07.06.2026. (Das Essen in den Restaurants ist nicht im Preis enthalten.)
„Amerika gestern und heute – Ein Road-Trip durch die Neu-England-Staaten der USA“
Die Vereinigten Staaten von Amerika hatten ihren Ursprung in den frühen englischen Siedlungsgebieten in Nordamerika, u.a. den sechs Bundesstaaten Connecticut, Maine, Massachusetts, New Hampshire, Rhode Island und Vermont. Die dortigen kulturellen und historischen Besonderheiten vermitteln auch heute noch eine intensive Vorstellung der Entwicklung der USA, welche auch im Rahmen dieser Vortragsreihe erschlossen werden soll.
„Man muss sich wehren“- zum Leben und Werk des „Arbeiterdichters“
1951 hatte den in Bayreuth Geborenen die Arbeitslosigkeit ins Ruhrgebiet geführt, wo er auf einer Zeche schlechte Arbeitsbedingungen erlebte, was ihn zum Schreiben veranlasste. Mit dem Dortmunder Bibliothekar Fritz Hüser gründete er bald die „Gruppe“61. Bekannt wurde er 1963 durch seinen 2. Roman „Irrlicht und Feuer“, der durch seine drastische Darstellung und Grüns Kritik an den Arbeitsbedingungen einen Skandal auslöste. Als er dann in den 60ern nach DO-Lanstrop umzog, wo er bis zu seinem Tod lebte, wurde die Ruhrgebietsmetropole Dortmund zum Schauplatz seiner Romane, wie z.B. sein 1973 erschienenes Werk „Stellenweise Glatteis“. Viele seiner Romane wurden verfilmt, so auch die beiden hier genannten (Ausschnitte im Kurs). Grün veröffentlichte über 30 Bücher, wobei er sein Schreiben generell als Parteinahme für die Situation der Schwächeren verstand; auch Kinder- u. Jugendbücher, am bekanntesten „Die Vorstadtkrokodile“ (1976). Grün erhielt zahlreiche Auszeichnungen; nach seinem Tod 2005 wurde ein exponierter Platz beim Dortmunder Hbf. in MAX-VON-DER-GRÜN-PLATZ benannt.
Faszination Archäologie:
Zur Zeit der glanzvollen Hochkulturen Ägyptens, Kretas oder Griechenlands entwickelten sich auch in Mitteleuropa faszinierende Kulturen. Damals gelang es, aus Kupfer und Zinn einen neuen Werkstoff herzustellen: Bronze. Aus diesem Metall ließen sich nicht nur wesentlich bessere Waffen und Werkzeuge herstellen, sondern auch glänzender Schmuck. Der technische Fortschritt führte zu weiteren einschneidenden Entwicklungen: Der Handel erlebte einen enormen Aufschwung, die Arbeitsteilung verstärkte sich, Kunst und Kultur blühten auf, aber auch die sozialen Unterschiede wuchsen. Ziel des Seminars ist es, die vielfältigen Facetten des Lebens der Menschen in dieser bedeutenden Epoche, der Bronzezeit (ca. 2200 bis ca. 800 v. Chr.), lebendig werden zu lassen. Fortsetzung des Winterseminars 2025, neue Gäste sind herzlich willkommen.
„Young Elizabeth“
Elisabeth I. von England - ein ganzes Zeitalter wurde nach ihr benannt und für England war ihre Regierungszeit ein Goldenes Zeitalter. Doch wie wurde sie zu der Persönlichkeit, die alle in ihren Bann zog? Welche Personen beeinflussten sie in ihrer Kindheit und Jugend? Wie kam es zum Sturz von der Thronfolgerin zur Bastardtochter des Königs? Erfuhr sie sexuellen Missbrauch? Wie lebte es sich mit vier Stiefmüttern? Warum hat sie nie geheiratet? All diesen Fragen - und noch mehr - wollen wir nachgehen.
Altägyptische Objekte erzählen...
Eine Sitzung, ein Objekt: Genau hinschauen! Welche Geheimnisse gibt es uns preis? Jedes Detail beachten! Was will es uns sagen? Sich auf einen Dialog einlassen und genau zuhören, was es uns erzählen will! – Ein Augenblick höchster Erfüllung, wenn es sich uns offenbart. Durch Vorausbuchung von mindestens 5 Veranstaltungen erhalten Sie eine Jahreskarte des Westfalenparks für die Dauer Ihrer Buchung gestellt und einen Treuerabatt von 10 %.
Dortmund wird zur Großstadt
Im Zuge der Industrialisierung wurde Dortmund in kürzester Zeit zu einer Großstadt. Zählte die Stadt 1849 nicht mehr als 10.500 Einwohner, so waren es 1910 bereits mehr als 214.000. Fabriken entstanden und expandierten, Wohnungen für die, die hier Arbeit fanden, wurden errichtet, eine entsprechende kommunale Infrastruktur wurde bereitgestellt, die öffentliche Verwaltung wurde ausgebaut, ebenso das Bildungssystem, und soziale und kulturelle Einrichtungen wurden gegründet. Diese ebenso vielfältigen wie tiefgreifenden Veränderungen Dortmunds werden vorgestellt und in ihrer Bedeutung erläutert.
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Demokratie in Gefahr!
Zu Beginn seiner zweiten Amtszeit machte US-Präsident Trump klar, dass er, der "Strongman", lieber per Dekret regiert als sich demokratischer Entscheidungsprozesse zu bedienen. Es zeigt sich, dass Populisten wie Trump globale Institutionen (WHO, NATO) erschüttern, dazu Gesundheit (Klima, Corona), Frieden sowie Bildung (Abschaffung des US-Bildungsministeriums) bedrohen. Unterstützt wird Trump von Tech-Giganten, rechten Think-Tanks, Evangelikalen usw. Was ist Ziel ihrer Politik? Und was bedeutet das für Deutschland? Welche Persönlichkeitsstrukturen und Einstellungen verbergen sich hinter den Parolen von Typen wie Trump, Musk und ihren populistischen Fans?
Von "Mabuse" zu "Metropolis"
In den 20er Jahren wurde der Österreicher Fritz Lang zu einem der berühmtesten Regisseure des deutschen Kinos. Mit seinen Werken, allen voran dem Weltkulturerbe "Metropolis", sorgte er für großes Aufsehen - und trieb seine Auftraggeber (die deutsche Ufa) in die wirtschaftliche Krise. Langs Filme sind (nach Kracauer) Zeugnisse der präfaschistischen Mentalität in Deutschland vor Hitlers sog. "Machtergreifung" (etwa: "Die Nibelungen", "Dr. Mabuse", "Metropolis"). Im II. Weltkrieg, aus dem Exil in den USA heraus, skizzierte Lang, zusammen mit Brecht, die NS-Terror-Herrschaft über Europa. ("Auch Henker sterben"). Der Vortrag (mit Filmeinspielungen) gibt einen Überblick über Langs Leben und die Inhalte der im Text genannten Filme.
„Wie Bismarck das Deutsche Reich erzwang!“
Infolge der von Preußen angeführten „Einigungskriege“ gegen Dänemark, Österreich und Frankreich wurde im Januar 1871 in Versailles das Deutsche Reich gegründet. Diese autokratische Staatsgründung (der Fürsten) erreichte machtvoll, wovon deutsche Demokraten und Liberale 1848 geträumt hatten. Fürst Otto von Bismarck setzte die Reichsidee gegen innere (u.a. König Ludwig II. von Bayern) und äußere Widerstände (Frankreich) mit diplomatischer Finesse und Waffengewalt durch. Der neue preußisch-protestantisch ausgerichtete Nationalstaat war keine echte Demokratie und bekämpfte seine Widersacher (insbesondere Sozialisten, Katholiken) hart. Außenpolitisch war Bismarck – nach seinen aggressiven Anfängen – ab 1871 um eine Politik des Ausgleichs bemüht, ehe unter Wilhelm II. „Weltmachtphantasien“ Raum gewannen und das Reich in den Ersten Weltkrieg "taumelte".