Philosophie, Psychologie
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Philosophie und Lebenskunst
Diese Themen sollen in diesem Seminar behandelt und zur Diskussion gestellt werden: Das Problem der Sinnfindung im Zeitalter des Narzissmus Viktor Frankels Erfahrung des Konzentrationslagers: „Trotzdem Ja zum Leben sagen“ Selbsttranszendenz-Schlüsselbegriff der Logotherapie Ist die Logotherapie antireflexiv? Ist die Stellung der Sinnfrage selbst narzisstisch? -Marquards Empfehlung einer Sinndiät. Thomas Nagels Unterscheidung zweier Sinnkonzepte. Ist Sinn ohne religiöse Transzendenz möglich? Die Antworten der hellenistischen Philosophie auf die Sinnfrage. Pierre Hadot: Philosophie als Lebensform Eine kopernikanische Wende in der Frage nach dem Sinn des Lebens
"Damit dein Leben nicht zum Tollhaus wird!"
Oft sind wir selbst die Urheber unserer „Probleme“, ohne es zu bemerken, wissen Paul Watzlawick („Anleitung zum Unglücklich-Sein“) und Martin Wehrle ("Den Netten beißen die Hunde"). Fehlinterpretationen und nicht funktionierende Lösungen schaffen häufig problematische Situationen. Mit Hilfe von Video-Spots zeigt die Veranstaltung, 1. wie festgefahrene Gesprächs- und Verhaltensmuster „Probleme“ erzeugen. 2. wie wir aus derart schwierigen Situationen herausfinden können. 3. wie wir entspannter mit uns und bösartigen Menschen (Narzissten) umgehen sollten. Auf dem „mittleren Pfad“ des Buddha entdecken wir Wege zu mehr Gelassenheit und tieferen Lebenssinn (Schmid). Auf den Spuren von Fromm, Frankl und Watzlawick lernen wir, was man tun kann, wenn Probleme nerven und wie man diesbezügliche Lösungsstrategien entwickeln kann!
Ludwig II:
Als Märchenkönig lebte Ludwig (1845-1886) in seinen von Wagners Opern inspirierten Traumschlössern. Seinem pazifistischen Plan eines „Dritten Deutschland“ stand Bismarcks Kriegslust gegenüber. Seine homoerotischen Vorlieben scheiterten an den Moralvorstellungen seiner Zeit ebenso wie seine absolutistischen Neigungen. Noch heute wird der kunstliebende König nostalgisch verklärt und in seiner Tragik geliebt. Seine Entmachtung durch die bayrische Regierung und sein ominöser Tod im Starnberger See sind Stoff für eine der interessantesten Biographien des 19. Jahrhunderts. Das kuriose Leben des gescheiterten, als „geisteskrank“ erklärten Wittelsbachers wird mit Hilfe von Filmeinspielungen dargestellt, sein Ende als politischer Kriminalfall und psychologische Skizze geschildert.