Philosophie, Psychologie
Kurse (12)
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Philosophie und Lebenskunst
Diese Themen sollen in diesem Seminar behandelt und zur Diskussion gestellt werden: Das Problem der Sinnfindung im Zeitalter des Narzissmus Viktor Frankels Erfahrung des Konzentrationslagers: „Trotzdem Ja zum Leben sagen“ Selbsttranszendenz-Schlüsselbegriff der Logotherapie Ist die Logotherapie antireflexiv? Ist die Stellung der Sinnfrage selbst narzisstisch? -Marquards Empfehlung einer Sinndiät. Thomas Nagels Unterscheidung zweier Sinnkonzepte. Ist Sinn ohne religiöse Transzendenz möglich? Die Antworten der hellenistischen Philosophie auf die Sinnfrage. Pierre Hadot: Philosophie als Lebensform Eine kopernikanische Wende in der Frage nach dem Sinn des Lebens
"Damit dein Leben nicht zum Tollhaus wird!"
Oft sind wir selbst die Urheber unserer „Probleme“, ohne es zu bemerken, wissen Paul Watzlawick („Anleitung zum Unglücklich-Sein“) und Martin Wehrle ("Den Netten beißen die Hunde"). Fehlinterpretationen und nicht funktionierende Lösungen schaffen häufig problematische Situationen. Mit Hilfe von Video-Spots zeigt die Veranstaltung, 1. wie festgefahrene Gesprächs- und Verhaltensmuster „Probleme“ erzeugen. 2. wie wir aus derart schwierigen Situationen herausfinden können. 3. wie wir entspannter mit uns und bösartigen Menschen (Narzissten) umgehen sollten. Auf dem „mittleren Pfad“ des Buddha entdecken wir Wege zu mehr Gelassenheit und tieferen Lebenssinn (Schmid). Auf den Spuren von Fromm, Frankl und Watzlawick lernen wir, was man tun kann, wenn Probleme nerven und wie man diesbezügliche Lösungsstrategien entwickeln kann!
Ludwig II:
Als Märchenkönig lebte Ludwig (1845-1886) in seinen von Wagners Opern inspirierten Traumschlössern. Seinem pazifistischen Plan eines „Dritten Deutschland“ stand Bismarcks Kriegslust gegenüber. Seine homoerotischen Vorlieben scheiterten an den Moralvorstellungen seiner Zeit ebenso wie seine absolutistischen Neigungen. Noch heute wird der kunstliebende König nostalgisch verklärt und in seiner Tragik geliebt. Seine Entmachtung durch die bayrische Regierung und sein ominöser Tod im Starnberger See sind Stoff für eine der interessantesten Biographien des 19. Jahrhunderts. Das kuriose Leben des gescheiterten, als „geisteskrank“ erklärten Wittelsbachers wird mit Hilfe von Filmeinspielungen dargestellt, sein Ende als politischer Kriminalfall und psychologische Skizze geschildert.
Odo Marquard
Der konservative Skeptiker Odo Marquard (1928-2015) gehörte zu den einflussreichsten, geistreichsten und produktivsten Philosophen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er war ein Verteidiger der bürgerlichen Welt und Anti-Utopist. Zu seinen Leitideen zählten die Verteidigung von Pluralismus und Gewaltenteilung, der „Abschied vom Prinzipiellen“, die Überzeugung von der Notwendigkeit von Konventionen, Traditionen und „Üblichkeiten“. Im Kurs sollen einige repräsentative Aufsätze Marquards gemeinsam kritisch erörtert werden. Seminargrundlage: Odo Marquard: Zukunft braucht Herkunft. Philosophische Essays. Reclam Verlag, 2. Aufl. 2015
"Damit dein Leben nicht zum Alptraum wird!"
Oft sind wir selbst die Urheber unserer „Probleme“, ohne es zu bemerken, wissen Paul Watzlawick („Anleitung zum Unglücklich-Sein“) und Martin Wehrle ("Den Netten beißen die Hunde"). Fehlinterpretationen und nicht funktionierende Lösungen schaffen häufig problematische Situationen. Mit Hilfe von Video-Spots zeigt die Veranstaltung:
1. wie festgefahrene Gesprächs- und Verhaltensmuster „Probleme“ erzeugen.
2. wie wir aus derart schwierigen Situationen herausfinden können.
3. wie wir entspannter mit uns und bösartigen Menschen (Narzissten) umgehen sollten.
Wir lernen, was man tun kann, wenn Probleme (Job, Beziehung etc.) und freche Mitmenschen nerven und wie man diesbezügliche Lösungsstrategien entwickeln kann!
Philosophie und Lebenskunst
Diese Themen sollen in diesem Seminar behandelt und zur Diskussion gestellt werden:
·Die Aktualität Machiavellis angesichts des Zerbrechens der regelbasierten Ordnung
·Die Lektion des „Il Principe“ von Machiavelli: Nüchterne Anthropologie statt moralischer Illusionen
·Die Trennung von klassischer Tugendlehre und Staatsraison
·Virtu und Fortuna
·Politik zwischen technokratischer Steuerungsillusion und moralischer Selbstgewissheit
·Die Gefahr einer einseitigen Rezeption Machiavellis als Legitimation eines Zynismus der Macht
·Machiavelli gegen den Machiavellismus lesen
·Beachtung der Dialektik: Machtpolitik ist unvermeidlich, aber reine Machtpolitik untergräbt ihre eigenen Voraussetzungen
·Realismus ohne Illusionen und Ethik der Verantwortung.
·Realpolitik zwischen dem Zynismus der entgrenzten Macht und der Naivität rein normativer Politik
"Philosophie und Gesellschaft"
Der Gesprächskreis "Philosophie und Gesellschaft" startet in diesem Semester mit vier bereits im vergangenen Semester gemeinsam festgelegten Themen: • Philosophische und politische Wurzeln der europäischen Demokratie im antiken Athen • John Rawls: „Eine Theorie der Gerechtigkeit“ • Kants Kategorischer Imperativ: Autonomie und menschliche Würde, der gute Wille und die Pflicht als Maßstab menschlichen Handelns • Günther Anders: „Thesen zum Atomzeitalter“.
Weitere Themen werden gemeinsam in der ersten Sitzung ausgewählt und durch Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die Gesprächskreisleitung vorbereitet und präsentiert. Wer sich die Arbeit des Gesprächskreises "Philosophie und Gesellschaft" einmal kostenlos anschauen möchte, ist jederzeit herzlich willkommen.
Wie Hitler die Demokratie beseitigte !
Wie kann aus einem mittellosen Postkartenmaler ein Diktator werden, der die ganze Welt in den Abgrund zieht? Welche psychischen Prägungen bringen eine derartige Karriere voran? In seinem Buch „Mein Kampf“ (1926), aber auch bei Freud, Fromm, Haffner und Fest finden sich Antworten. Mit Hilfe zahlreicher historischer Filmdokumente und psychologischer Interpretationen wollen wir versuchen uns ein Bild vom „Menschen“ Hitler und seinen Anhänger*Innen zu machen, um seinen Aufstieg und Untergang zu erklären.
"Glücksbringer und Problemlöser" -
Was das Leben lebenswerter macht, wissen Philosophie, Psychologie und Glücksforschung. Einerseits sind es äußere Faktoren wie z.B. Geld und Wohnumfeld, die uns zufriedener machen. Andererseits bestimmen unsere subjektiven Empfindungen und Lebensstrategien über das eigene Wohlsein oder Unbehagen. Oft ist die Frage nach dem Glück verknüpft mit den Mustern unserer Gedanken und Handlungen sowie der Frage nach dem Sinn unseres Lebens. Einsichten von „Glücksbringern“ wie Buddha, Fromm, Schopenhauer und Watzlawick helfen uns, sich im Hamsterrad des Lebens eleganter zu bewegen.
„Mit Buddha und Schopenhauer zu Gelassenheit und Glück!“
Egozentrik und Handlungsdruck erzeugen – nach Buddha – unendliches Leiden. Doch der „Weg der Mitte“, der die Extreme meidet, kann zu mehr Gelassenheit führen: Dazu ist es nötig, das Bewusstsein zu reinigen, richtig zu handeln und sich der Meditation zu widmen. Schon der Philosoph Schopenhauer benutzte buddhistische Ideen, um seine „Kunst, glücklich zu sein“, zu entwerfen. Was das für das Leben und Glückserleben in der Gegenwart bedeuten kann, wird vor dem Hintergrund psychologischer Erkenntnisse (Harald Lesch) diskutiert.
Vom Haben zum Sein –
Welche Lebenseinstellungen bringen uns Freude, Vitalität, Wohlsein und Erfüllung? Welche Faktoren führen zu Egoismus, Hass und Gewalt? Fromm zeigt, dass negative Charakter-Eigenschaften Bewusstsein und Gesellschaft vergiften. Eine „seelische Veränderung“ der Menschen ist deshalb zwingend erforderlich. Nur so können psychische Fehlentwicklungen (Narzissmus) und gesellschaftliche Katastrophen (Gewalt, Krieg, Umweltzerstörung) verhindert werden! Nach Fromm gilt: Wer Leidenschaft und Kreativität entwickelt, kann zufrieden und selbstbestimmt leben. Wer von materieller Gier und Neid getrieben wird, reißt die eigene Zufriedenheit und die Welt in den Abgrund. Zum Glücklich-Sein gehört, sich von den bösen „Giftzwergen“ nicht irritieren zu lassen. Der Referent und Sachbuchautor Torsten Reters (u.a. „Was die Seele selig macht“) erklärt diesbezüglich, wie man sich im „Hamsterrad des Lebens“ elegant bewegen und dazu noch Auszeiten für sich finden kann.