Exkursionen
Kurse (18)
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Judentum - Christentum - Islam.
Die Ev. Stadtkirche St. Marien ist ein besonderer Ort: Diese Kirche wurde in mittelalterlich- katholischen Zeiten Maria geweiht und behielt diesen Namen auch nach ihrem Wechsel zum evangelischen Bekenntnis vor 450 Jahren. Bis heute ist in St. Marien der gotische Passionsaltar der damals hier lebenden Familie Berswordt erhalten. Neben dem Altar findet sich ein dornengekrönter Christuskopf des Dortmunder Bildhauers Benno Elkan, der seinerseits tief im jüdischen Glauben verwurzelt war. Im Chorraum steht das berühmte Marien-Altarretabel von Conrad von Soest, das zu den bedeutendsten Werken der Zeit um 1420 nördlich der Alpen zählt. Es zeigt eine Szene aus dem Leben Mariens, die auch im Koran, in einer eigens Maria/Maryam gewidmeten Sure beschrieben ist. Wir begeben uns auf Spurensuche in St. Marien: Was erzählen die Objekte über die Abrahamitischen Religionen? Welche verbindenden, aber auch welche unterschiedlichen Glaubensinhalte lassen sich an ihnen ablesen? Silvia Schmidt-Bauer, Kunsthistorikerin und interreligiöse Dialogbegleiterin nimmt Sie mit durch die Marienkirche.
"Mahlzeit! Wie Essen uns verbindet"
Gemeinsames Essen ist weit mehr als nur Nahrungsaufnahme. Es verbindet Menschen, schafft Gemeinschaften und spiegelt gesellschaftliche Strukturen wieder. Diese Ausstellung beleuchtet die soziale Dimension von Ess- und Trinkkulturen und stellt zentrale Fragen: Welche Regeln bestimmen das Miteinander am Tisch, welche Rituale bestimmen das gemeinsame Mahl? Was verrät das alles über Macht, Zugehörigkeit, gesellschaftlichen Wandel und vor allem Kultur? Wie hat sich etwa die Rolle der Frau im Laufe der Zeit verändert? Welche Bedeutung haben festliche Anlässe wie Hochzeiten, Gastmähler oder religiöse Rituale für den gesellschaftlichen Zusammenhalt? - Von opulenten Festtafeln und rituellen Speisungen bis hin zu den Herausforderungen unserer Zeit – schnelle Snacks, digitale Ablenkung und der scheinbare Verlust gemeinsamer Rituale – zeigt die Ausstellung, wie Essen seit Jahrtausenden als sozialer Klebstoff wirkt. Essen ist weit mehr als eine biologische Notwendigkeit – es ist ein kulturelles Phänomen, das uns von der Urgeschichte bis in die Gegenwart prägt und in jeder Mahlzeit Geschichten erzählt. Und wie beeinflussen Genussmittel wie Kaffee, Tee oder Alkohol unsere Kultur und unser tägliches Leben? (Zusammengestellt aus der Ankündigung) Ist es dann nicht selbstverständlich, dass wir uns einen gemeinsamen Imbiss (fakultativ) gönnen, währenddessen wir die theoretischen Erkenntnisse in Erfahrung umsetzen?? Danach haben Sie noch die Gelegenheit, sich besondere Tischdekorationen anzuschauen oder in anderen Bereichen des Museums zu ‚schnuppern‘. Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie eine Bahncard besitzen oder eigenständig anreisen möchten, damit wir das bei der Kostenberechnung (5,00 €) berücksichtigen können. Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
Der romanische Taufstein in der Georgskirche.
Der reich bebilderte Taufstein in der Aplerbecker Georgskirche aus der Zeit um 1200 ist ein hervorragendes Zeugnis romanischer Kunst in Dortmund und weit darüber hinaus. Gleichzeitig ist er trauriges Mahnmal für die damals dezidiert judenfeindliche Haltung der Kirche. In fünf Szenen aus dem Leben Jesu verweist er auf den Sinn der christlichen Taufe. Die Auswahl ist dabei für das heutige Auge überraschend und die reiche Symbolik der Bilder bleibt ohne Erklärung geheimnisvoll. Pfarrer Dr. Johannes Majoros erläutert die Details des Taufsteins und macht sie aus dessen bewegter Entstehungszeit heraus verständlich.
Yayoi Kusama
Hinweis in eigener Sache: Die Gebühren seitens des Museums stehen noch nicht fest, zu gegebener Zeit werden wir dann die Kalkulation dieser Veranstaltung vornehmen. Yayoi Kusama wurde mit ihren begehbaren Spiegelräumen weltberühmt, ihre ‚Polka-Dots‘ (klassisches Mode-Muster aus gleichmäßig verteilten, runden Punkten auf einem andersfarbigen Hintergrund) sind wie zu einem Markenzeichen geworden. - Das Museum zeigt eine große Überblicksausstellung der japanischen Künstlerin, die einen Einblick in ihr über siebzig Jahre umspannendes Schaffen gibt. Gezeigt werden sowohl ikonische Werke als auch ältere Arbeiten, die in Deutschland noch nie zu sehen waren - aber auch neue Produktionen sowie einen ihrer beliebten Infinity Mirror Rooms (Unendlichkeits-Spiegelräume). Die Künstlerin hat mit ihrer Erkundung repetitiver Muster und Strukturen, die die Betrachter in unbegrenzte Welten entführen, Kultstatus erlangt. Die Ausstellung unterstreicht die Vielfalt der künstlerischen Medien, mit denen Kusama im Laufe der Jahre gearbeitet hat, darunter Malerei, Skulptur, Installationen, Zeichnung, Collage, Happenings, Live-Performances, Mode und Literatur. Ganz wesentlich ist ihr dabei die Philosophie, dass alles sich ständig erneuert und niemals endet – so wie es die Besucher in ihrer einzigartigen und visionären künstlerischen Welt erleben können. (aus der Ankündigung) Nach einem Imbiss (fakultativ) im Museumscafé ist auch eine Beschäftigung mit anderen Ausstellungen des Museums möglich, da wir wahrscheinlich nur begrenzte Zeitfenster bekommen werden. Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie eine Bahncard besitzen oder eigenständig anreisen möchten, damit wir das bei der Kostenberechnung (5,00 €) berücksichtigen können. Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
Monet – Cézanne – Matisse - ‚The Scharf Collection‘
Erstmals wird die ‚Scharf Collection‘ präsentiert, eine deutsche Privatsammlung französischer Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts - langsam aufgebaut seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts - später kontinuierlich erweitert. Ihr Spektrum reicht von den Anfängen der Moderne bei Francisco de Goya bis zur französischen Avantgarde der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit Gustave Courbet und Edgar Degas und dem gesamten graphischen Werk von Henri de Toulouse-Lautrec. Sehr viele außerordentliche Bilder der bekannten Maler wie Claude Monet, Paul Cézanne, Pierre Bonnard, Henri Matisse und Pablo Picasso kamen hinzu, immer unter dem Aspekt, Ungewöhnliches von berühmten Künstlern zu sammeln. Diese bilden jetzt auch das Zentrum dieser Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit der Alten Nationalgalerie Berlin entstand. - Der Bogen, den die Ausstellung spannt, ist allerdings noch viel größer. Er lädt zu einer Reise durch die Sammlung ein: Von Goya und dem französischen Realismus über die französischen Impressionisten und Kubisten bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Die Präsentation der Scharf-Collection „wirkt wie eine Kunstgeschichte der letzten 175 Jahre im Telegramm-Stil“. (zusammengestellt aus der Ankündigung der Nationalgalerie Berlin) Nach einem Imbiss (fakultativ) haben wir die Gelegenheit, die Werke nach eigenen Schwerpunkten nochmals zu erleben. Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie eine Bahncard besitzen oder eigenständig anreisen möchten, damit wir das bei der Kostenberechnung (5,00 €) berücksichtigen können. Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
"Auf dem Baumpfad durch die Mitte des Parks"
Ich lade Sie herzlich ein zu einem gemeinsamen Spaziergang. Lassen Sie sich inspirieren und informieren über die Giganten und Exoten des Parks -teilweise 100 Jahre alt- anhand von Borke, Blatt und Wuchsform. Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
„Mythos Wald“
"Mythos Wald" ermöglicht einen intensiven Blick auf die Wälder unserer Erde – „emotional, überraschend, mitreißend, erläuternd und wissenschaftlich fundiert“. In unterschiedlichen Ausstellungskapiteln zeigt der Gasometer Waldgebiete von Brasilien über den Kongo bis nach Europa und widmet sich dabei der Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt, aber auch den indigenen Völkern, deren Habitat im Wald immer kleiner wird. Denn natürlich dokumentiert die Schau auch die dramatischen Folgen der Vernichtung des überlebenswichtigen Ökosystems durch Brandrodung und Landwirtschaft. - „Auch mit unserer neuen Ausstellung wollen wir ein Bewusstsein für den Zustand unseres Heimatplaneten schaffen, komplexe Themen greifbar machen und zur gesellschaftlichen Debatte anregen“ (Zitat J. Schmitz, Kuratorin) Anhand von preisgekrönten Bildern, Filmsequenzen und Original-Exponaten bietet „Mythos Wald“ neben dem aufklärerischen Ansatz gleich mehrere spektakuläre Höhepunkte, so etwa eine Klang- und Lichtinstallation durch die morgendlich erwachenden Wälder auf fünf Kontinenten und eine neue Kunstinszenierung: eine 40 Meter hoch in den Himmel des Gasometers aufsteigende abstrakte Baumkrone. (aus der Ankündigung) Nach einer Erfrischung (fakultativ) gibt es die Möglichkeit, die Einzelheiten genauer zu entdecken und in Auseinandersetzung mit den Anregungen zu treten. Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie eine Bahncard besitzen oder eigenständig anreisen möchten, damit wir das bei der Kostenberechnung (5,00 €) berücksichtigen können. Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
Atemspaziergang im Westfalenpark
Dieser ca. 1,5-stündige Spaziergang durch den Westfalenpark mit ausgewählten Übungen zum Atemtraining bietet einen Einblick in die Atemtherapie. Diese kann sowohl bei Atembeschwerden, aber auch häufig bei Rückenschmerzen, Verspannungen, Migräne, Stress und weiteren Krankheitsbildern Linderung bringen. Voraussetzungen: Ein 1,5-stündiger Spaziergang in gemäßigtem Tempo, aber ohne Hilfsmittel, sollte möglich sein. Bei der Durchführung der Atemübungen und auch auf der Gehstrecke zwischen den Übungsstationen sollten Arme und Hände frei beweglich sein. Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
Marta Herford - Museum für Kunst, Architektur, Design
Mit seinen fließenden und kippenden Wänden ist das ‚Marta‘ in Herford eines der ungewöhnlichsten Museumsbauwerke weltweit. Für die Fassade wählte der amerikanische Star-Architekt Frank Gehry dunkelrote Backsteine, die im Kontrast stehen zum hellen Edelstahldach und dem weiß verputzten Gebäudekern. Eine Führung wird uns die Bedeutung der Eigenwilligkeit erschließen.- Eingebettet in dieses ‚Ungewöhnliche‘ ist eine Ausstellung, die Werke des visionären Pioniers Lois Weinberger (1947- 2020) und der zeitgenössischen Bildhauerin Katinka Bock (*1976 in Frankfurt, lebt in Paris) in einen künstlerischen Dialog bringt. Dieser widmet sich Prozessen, die sowohl in Natur und Material als auch in Architekturen und Raum angelegt sind. Mit seiner konsequenten Pflanzenkunst verfolgte er die Aufwertung des Wildwuchses und des Unkrautes, die in seinem Werk Metaphern waren für alles Unerwünschte und Dissidente. - Katinka Bock fokussiert mit ihren Arbeiten physikalische Veränderungen von Materialien, die sie in poetische Installationen überführt. Beide Künstler verbindet die Beschäftigung mit natürlichen Vorgängen, die zu künstlerischen Aussagen genutzt werden. Die für die Ausstellung gewählten und zum Teil neu entstandenen Werke reagieren auf die Museumsarchitektur und wachsen buchstäblich über diese hinaus in den Außenraum rund um das Marta. (aus der Ankündigung) Wie immer werde ich versuchen einen Tisch für einen gemeinsamen Imbiss (fakultativ) zu bestellen, damit wir über unsere Erfahrungen des Außergewöhnlichen dieses Museums diskutieren können. Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie eine Bahncard besitzen oder eigenständig anreisen möchten, damit wir das bei der Kostenberechnung (5,00 €) berücksichtigen können. Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
Das Weite suchen.
In der Ev. Stadtkirche Sankt Petri verbirgt sich das berühmte Antwerpener Altarretabel, bekannt als "Goldenes Wunder von Westfalen". Über die Sommermonate ist die Gemäldeseite mit Malereien von Adrian van Overbeck zu sehen. In den Bildfeldern sind Legenden und Geschichten der Ahninnen und Ahnen Jesu dargestellt: Begonnen bei den Urgroßeltern Emerentia und Stolanus, den Großeltern Anna und Joachim und schließlich seinen Eltern Maria und Josef. Immer wieder ist von Krisen die Rede, in die einzelne vor großen Entscheidungen gerieten. Einen Ausweg suchte so manche*r in der Flucht vor den Ereignissen. So alt die Legenden um die Vorfahren Jesu sein mögen, so aktuell ist die Thematik. Auch heute machen sich viele auf den Weg, um Klarheit über anstehende Lebensfragen zu bekommen. Was ist Emerentia, Anna, Joachim oder Josef widerfahren und was können wir von ihnen lernen? Christel Botterbusch, erfahrene Pilgerin, nimmt Sie mit durch die Petrikirche.
LEISTUNGSSTARKE KLIMA-ANLAGE INMITTEN DER GROSS-STADT:
Der Ostfriedhof - keineswegs nur Begräbnisstätte und historisches Denkmal, das die Geschichte der Stadt und der Region präsentiert. Nicht zu unterschätzen ist die Bedeutung des 16 Hektar großen Areals im Osten der Dortmunder Innenstadt unter ökologischen Gesichtspunkten. Die Fläche - eine intakte Klima-Anlage inmitten eines dicht besiedelten Gebiets. Bei dem 90-minütigen Rundgang gilt es nicht allein, imposante Grabstätten wahrzunehmen und die Geschichte der Region zu registrieren, gleichzeitig ist die vielfältige Natur zu entdecken, von hoher Bedeutung für eine lebenswerte Umwelt. Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
Historische Exkursion durch das westl. Ruhrgebiet
Im frühen Mittelalter war die Grenze zwischen dem Sachsenreich und dem Frankenreich irgendwo zwischen Wattenscheid und Essen. Die Christianisierung der Sachsen wurde vom christlichen Frankenreich aus gesteuert. „Hauptquartier“ war das Kloster von Kaiserswerth dessen erster Abt der Angelsachse Switbert oder auch Suitbertus wurde. Von hier aus drangen angelsächsische Mönche bis Wattenscheid vor und gründeten um 690 eine Kirchenburg, auf der Suitbertus eine Holzkirche errichten ließ. Lok. 1: Kloster von Kaiserswerth Lok. 2: Ottonische Kaiserpfalz und Zollstation in Kaiserswerth Lok. 3: Schloss Broich, älteste erhaltene Militäranlage nördlich der Alpen Mülheim/Ruhr Lok. 4: Kloster Werden Lok. 5: Lokation der Kirchenburg in Wattenscheid Lok. 6: Sevinghausen Heimatmuseum Lok. 7: Hospiz und Pilgerkapelle am Jakobsweg in Bochum Exkursion mit Privat-Pkws. Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
Christo und Jeanne-Claude – UN/REALISIERT
Erstmals widmet sich in Deutschland eine Ausstellung den nicht realisierten Projekten von Christo und Jeanne-Claude, berühmt vor allem durch ihre spektakulären Interventionen im Stadt- und Landschaftsraum. Vor allem im druckgrafischen Werk der Künstler nehmen die unrealisierten Projekte einen großen Platz ein. Die Ausstellung trägt diesem Umstand Rechnung und zeigt vornehmlich die handwerklich teils aufwendig gestalteten Lithografien und Collage-Grafiken des Paares – darunter etwa auch die Verhüllung von Picassos monumentaler Skulptur “Bust of Sylvette” auf dem Gelände der New York University. - Eine umfangreiche Präsentation von frühen Multiples und verhüllten Objekten beleuchtet die künstlerischen Anfänge im Paris der 1950er-und1960er-Jahre. Außerdem sind Editionen versammelt, die den seriellen Charakter der Kunstwerke deutlich machen. Die Ausstellung versammelt über einhundert Arbeiten aus sechzig Jahren und ermöglicht einen tiefen Einblick in Christo und Jeanne-Claudes facettenreiches Schaffen, das durch seinen ästhetischen Anspruch und kollektiven Ansatz nicht erst in der Realisierung, sondern bereits im Entwurf und Prozess seine visuelle und gesellschaftliche Kraft entfaltete. (aus der Ankündigung) Ein Imbiss (fakultativ) im "Pablo Münster" (neben dem Museum) wird Diskussionen ermöglichen und einen selbstbestimmten Nachmittag im Museum oder in Münster einleiten. Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie eine Bahncard besitzen oder eigenständig anreisen möchten, damit wir das bei der Kostenberechnung (5,00 €) berücksichtigen können. Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
Schattige Plätze im Westfalenpark
Die Folgen des Klimawandels sind besonders im Bereich der zunehmenden Hitzebelastungen zu spüren. Um die Dortmunder Bürger*innen vor hitzebedingten Erkrankungen und möglichen Todesfällen zu schützen, wurde ein Dynamischer Hitzeaktionsplan durch die Stadt Dortmud erarbeitet. Im Rahmen dieses Planes erstellt eine Arbeitsgruppe des Seniorenbüro Innenstadt-Ost seit drei Jahren alljährlich in den Monaten Juni bis August Angebote zum Thema Hitze und Klimaveränderungen unter dem Projektnamen "Kühle Räume". In 2026 beteiligt sich die ParkAkademie an diesem Projekt mit einem kostenlosen Spaziergang im Westfalenpark. Entdecken Sie also bei einem gemütlichen Spaziergang die schönsten schattigen Plätze unseres Parks. Während der Führung erfahren Sie Wissenswertes über die alten Baumarten, verborgenere Ruheorte und die besondere Atmosphäre der schattigen Bereiche. Um Anmeldung wird gebeten!
Kirche & Kultur.
Die Ev. Pauluskirche gehört zu den großen Kirchengebäuden, die Ende des 19. Jahrhunderts in Dortmund errichtet wurde. 1892-94 durch den Berliner Architekten Karl Doflein im neugotischen Stil erbaut, dient sie bis heute als Gemeindekirche. Seit vielen Jahren jedoch ist die Kirche an der Schützenstraße/Ecke Kirchenstraße vielen Menschen weit über die Gemeindegrenze hinaus ein Begriff: Unter dem Titel "pauluskirche und kultur" finden hier zahlreiche Konzerte, Veranstaltungsreihen, Vorträge, Workshops bis hin zum "Rudelgucken" der Dortmunder Tatorts statt. Das offene Programm lässt Menschen zu wichtigen gesellschaftlichen, ökologischen und sozialen Themen zusammenkommen. Spiritualität und Sinnfragen des Lebens werden offen diskutiert. Getragen wurde das Konzept vom Pfarrerehepaar Sandra und Friedrich Laker. Nun wird erneut über die Zukunft des unter Denkmalschutz stehenden Kirchgebäudes und dessen Nutzung diskutiert. In der Veranstaltung erläutert Friedrich Laker sowohl den Transformationsprozess der Gemeindekirche zur Kulturkirche als auch den aktuellen Stand für die weitere Zukunft des Gebäudes.
Im Garten der Kunst: Marc, Macke, Heckel, Jawlensky
Die Ausstellung befasst sich mit Leben und Werk der vier expressionistischen Künstler, geht aber auch über die künstlerischen Einzeldarstellungen hinaus und macht das Sammeln selbst und das Sammlerehepaar Ziegler zum Ausgangspunkt der Betrachtungen. Deren Motiv erwuchs „ausschließlich aus der Freude am Schönen.“ - Gesammelt wurde nicht nach kunsthistorischen Gesichtspunkten, sondern nach rein ästhetischen Vorlieben, wobei die Eheleute ihren „Garten der Kunst“ vor allem mit den heiteren und intimen Bildern des Expressionismus kultivierten. Im 1. Obergeschoss des Kunstmuseums entsteht durch eigens angebrachte Tapeten, arrangierte Fotografien und historische Möbel eine stimmige Ausstellungskulisse, in der die musealen Bilder ihre private Herkunft lebendig vor Augen führen. Das leuchtende Kolorit der Bilder erinnert daran, wie sich der außen liebevoll gestaltete Garten im Wohnbereich farbenprächtig fortsetzte. „Im Garten der Kunst“ schlägt eine gedankliche Brücke zwischen Kunst- und Naturerleben und eröffnet einen sinnlichen Zugang – sowohl zur Sammlung selbst als auch zur persönlichen Motivation des Sammelns. (aus der Ankündigung) Nach einem Imbiss (fakultativ) haben Sie Zeit, nochmals Bilder und Ambiente zu sehen oder auch Mülheim zu erkunden. Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie eine Bahncard besitzen oder eigenständig anreisen möchten, damit wir das bei der Kostenberechnung (5,00 €) berücksichtigen können. Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
Hafenspaziergang Speicherstraße
Ein ca. 90-minütiger Rundgang durch das Quartier Speicherstraße mit Geschichten zur Industrie- und Hafenentwicklung, erhaltenen Speicherhäusern und aktuellen Umstrukturierungen hin zum Digitalquartier. Route und Programmablauf · Start am Alten Hafenamt: Vorstellung der Gebäudegeschichte; Blick auf das Bodenmosaik von Rudolf Leistner im Treppenhaus und das sogenannte Kaiserzimmer in der 2. Etage. · Weiter über die Stadthafenbrücke und den neuen Treppenabgang zum Beginn der künftigen Hafenpromenade am Stadthafen; Hinweis auf den Glasbau des Fraunhofer-Instituts als erstes fertiggestelltes Gebäude am Eingang der Speicherstraße. · Gegenüber: historischer Ort des ersten Spatenstichs des Hafens und Standort des ehemaligen Städtischen Lagerhauses mit Zollamt. Entwicklung vom 120 Jahre lang genutzten Lagerstandort bis zur Umnutzung ab 2020 zum LENSING MEDIA PORT.kkm · Fortsetzung über die sich im Umbruch befindliche Speicherstraße entlang der alten Speicherhäuser und ehemaligen Kolonialwarenhandlungen und Haus Nr. 38, welches 1909 als Wirtschaftsgebäude und Gaststätte für Schiffer gebaut wurde. Im Anbau befand sich ein Treidelpferdestall. Gegenüber existiert schon seit 2004 die Wiege des Kreativreviers, der Projektspeicher. · Wandel des Quartiers: Konzept der Dortmunder Hafen AG und Gerber Architekten; Vision von „Ships and Chips“ für Freizeit und Lebensqualität; Hinweis auf das Stahlgerippe der Hallen des Knauf Interfer Stahlhandels und das geplante Projekt von COBE Architects (Kopenhagen) mit Start-ups, Gastronomie und Einzelhandel in kleingeschossigen Gebäuden. Besuch des Lensing-Media-Ports · Der Rückweg führt vorbei an der Außengastronomie „Umschlagplatz“ und „Herr Walter“ zum Anfang der Speicherstraße. Bei gutem Wetter besteht die Möglichkeit zur Einkehr in einer Gastronomie vor Ort. Praktische Hinweise · Dauer: ca. 90 Minuten. · Zugänglichkeit: größtenteils ebener Weg; einzelne Treppenabschnitte (Treppenabgang zur Hafenpromenade) sind vorhanden. · Anreise/Rückkehr: Haltestelle U47 / U49 in der Nähe; Parkmöglichkeiten am Anfang der Speicherstraße. · Besichtigungen: Eine Besichtigung des LENSING MEDIA PORT oder des Projektspeichers ist geplant, wird aber von der Verfügbarkeit vor Ort abhängig gemacht. Kontakt und Hinweise für Teilnehmende · Geeignet für Interessierte an Industriegeschichte, Stadtentwicklung und Digitalkultur. · Bitte wetterangepasste Kleidung tragen. · Der Rundgang findet bei (leichtem) Regen statt; bei extremem Wetter kann er ausfallen oder verschoben werden.
Carl Grossberg - Sachlich – magisch – visionär
Hinweis in eigener Sache: Diese Veranstaltung wird aufgrund der fehlenden Möglichkeit Wuppertal der Zeit mit dem Zug anzufahren in den Beginn des 2. Semesters gelegt werden. Carl Grossberg (1894–1940) ist einer der herausragenden Maler der Neuen Sachlichkeit. Sein umfangreiches Werk, das in einem Zeitraum von nur knapp 20 Jahren entstanden ist, widmet sich fast ausschließlich den Themen Architektur und Industrie. Mit seiner formalen Klarheit und Strenge ist es Ausdruck eines neuen, fotografischen Sehens und spiegelt den technischen Fortschritt im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts wieder. Man hat ihn als ‚Sachlichen Maler des Maschinenbilds‘ bezeichnet. - Die reduzierten Kompositionen regen dazu an, den industriellen Fortschritt und seine Wirkungen auf den Menschen kritisch zu hinterfragen. - Die erste Retrospektive seit über 30 Jahren betrachtet Grossbergs Schaffen umfassend neu und präsentiert eine Reihe von bisher unbekannten Arbeiten. Dabei zeigt sich, wie aktuell seine Werke sind, in künstlerischer wie in gesellschaftlicher Hinsicht. Grossbergs Kunst beschwört die Magie der Dinge, macht die Komplexität der modernen Welt und ihre inneren Widersprüche sichtbar. Parallelen zu heute ergeben sich aus dem aktuell stattfindenden Strukturwandel mit noch unabsehbaren gesellschaftlichen Folgen, für den überzeugende visuelle Formen gerade ausgehandelt werden. - Ergänzt wird die Auswahl durch fotografische Werke u.a. von August Sander und Bernd und Hilla Becher. (aus der Ankündigung) Nach einem Imbiss (fakultativ) haben wir Zeit für genauere individuelle Betrachtung. Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie eine Bahncard besitzen oder eigenständig anreisen möchten, damit wir das bei der Kostenberechnung (5,00 €) berücksichtigen können. Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).