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"Hexe oder Heilige?" -
Ausgewählte Frauenbilder in Geschichte und Gegenwart zwischen Mutterrolle und Karrierefrau

Von der Antike bis zur Gegenwart gab es immer wieder Veränderungen der Geschlechterklischees. Im Mittelalter pendelte das Frauenbild zwischen Heiliger und Hexe. Im 19 Jahrhundert sprach die Viktorianische Sexualmoral dem weiblichen Geschlecht jede Lust ab und man versuchte die bürgerlichen Frauen auf Küche-Kirche-Kinder zu reduzieren.  Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es eine Welle der Emanzipation der "Blaustrümpfe": Wahlrecht und erotische Freiheiten wurden erkämpft und versetzen die Männer-Rechtler in Angst und Schrecken. Die Nazis versuchten mit der Parole "Dem Führer ein Kind" freizügige weibliche Erotik und konservative Familienideologie zu verbinden. Die 50er-Jahre in der BRD setzen auf das konservative Erziehungsideal "Sissi", ehe die Frauenbewegung der 1970er-Jahre die Gleichberechtigung erstritt. Die "Trump"-Frau auf Tic Tock schaut auf die arbeitende Emanze herab - und geht lieber shoppen.