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Dozent:innen A-Z
Dr. Ulrich Sassenbach
Dr. Ulrich Sassenbach ist seit Beginn des Jahres 2022 ehrenamtlicher Dozent und Gesprächskreisleiter in der ParkAkademie.
Nach einer handwerklichen Ausbildung mit anschließender Berufstätigkeit bei der Bergbau AG Westfalen und dem Abitur auf dem zweiten Bildungsweg 1985 schloss sich ein Studium der Philosophie, Politikwissenschaften und Germanistik an, das er 1990 mit der Promotion abschloss. Nach einer betriebswirtschaftlichen Weiterbildung arbeitete er bis zum Renteneintritt 2018 bei einer landeseigenen Gesellschaft als Berater und Projektmanager für Unternehmen und die Bundes- bzw. NRW-Ministerien für Wirtschaft, Arbeit, Bildung und Forschung. Seit 2006 ist er als Lehrbeauftragter tätig, aktuell mit den Fächern Wirtschaftsethik und Rechtsphilosophie am Fachbereich Wirtschaftsrecht der Westfälischen Hochschule.
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"Philosophie und Gesellschaft"
Der Gesprächskreis "Philosophie und Gesellschaft" startet in diesem Semester mit vier bereits im vergangenen Semester gemeinsam festgelegten Themen: • Philosophische und politische Wurzeln der europäischen Demokratie im antiken Athen • John Rawls: „Eine Theorie der Gerechtigkeit“ • Kants Kategorischer Imperativ: Autonomie und menschliche Würde, der gute Wille und die Pflicht als Maßstab menschlichen Handelns • Günther Anders: „Thesen zum Atomzeitalter“.
Weitere Themen werden gemeinsam in der ersten Sitzung ausgewählt und durch Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die Gesprächskreisleitung vorbereitet und präsentiert. Wer sich die Arbeit des Gesprächskreises "Philosophie und Gesellschaft" einmal kostenlos anschauen möchte, ist jederzeit herzlich willkommen.
Philosophische und politische Wurzeln der europäischen Demokratie im antiken Athen
Die europäische Demokratie hat eine ihrer wichtigsten Wurzeln in der ’Demokratia’ des klassischen Athens. Die Vollbürger dieser Polis, des antiken griechischen Stadtstaates, übten zeitweise die volle gesetzgebende, regierende und rechtsprechende Gewalt aus. Dem häufig als Zeitalter des Perikles bezeichneten Höhepunkt der athenischen Demokratie um 450 v.u.Z. ging eine lange, durch soziale, politische und geistesgeschichtliche Bedingungen geprägte Entwicklung voraus. Sie machte diese einzigartige antike Herrschaft durch und für das Volk möglich. Allerdings trugen nicht nur Kriege, sondern auch innere Schwächen der athenischen Polis-Demokratie zu ihrem späteren Verfall bei. – Insgesamt eine nicht nur die europäische Geschichte prägende Erfahrung, aus der wir gerade auch in der heutigen Zeit viel für die Sicherung und Weiterentwicklung demokratischer Herrschaftsformen lernen können!