Übersicht unserer Dozent:innen
Dozent:innen A-Z
Hannelore Hückel
Kurse (11)
Loading...
Im Garten der Kunst: Marc, Macke, Heckel, Jawlensky
Die Ausstellung befasst sich mit Leben und Werk der vier expressionistischen Künstler, geht aber auch über die künstlerischen Einzeldarstellungen hinaus und macht das Sammeln selbst und das Sammlerehepaar Ziegler zum Ausgangspunkt der Betrachtungen. Deren Motiv erwuchs „ausschließlich aus der Freude am Schönen.“ - Gesammelt wurde nicht nach kunsthistorischen Gesichtspunkten, sondern nach rein ästhetischen Vorlieben, wobei die Eheleute ihren „Garten der Kunst“ vor allem mit den heiteren und intimen Bildern des Expressionismus kultivierten. Im 1. Obergeschoss des Kunstmuseums entsteht durch eigens angebrachte Tapeten, arrangierte Fotografien und historische Möbel eine stimmige Ausstellungskulisse, in der die musealen Bilder ihre private Herkunft lebendig vor Augen führen. Das leuchtende Kolorit der Bilder erinnert daran, wie sich der außen liebevoll gestaltete Garten im Wohnbereich farbenprächtig fortsetzte. „Im Garten der Kunst“ schlägt eine gedankliche Brücke zwischen Kunst- und Naturerleben und eröffnet einen sinnlichen Zugang – sowohl zur Sammlung selbst als auch zur persönlichen Motivation des Sammelns. (aus der Ankündigung) Nach einem Imbiss (fakultativ) haben Sie Zeit, nochmals Bilder und Ambiente zu sehen oder auch Mülheim zu erkunden. Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie eine Bahncard besitzen oder eigenständig anreisen möchten, damit wir das bei der Kostenberechnung (5,00 €) berücksichtigen können. Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
„Zeitraumschweben“ – Blicke auf die Zukunft
Vorstellungen von einer nahen oder fernen Zukunft haben den Menschen seit jeher fasziniert und in vielfältigsten Werken ihren Ausdruck gefunden. Diese spiegeln das jeweilige Bewusstsein der Epoche, in der sie entstanden - sowohl vom Menschenbild her - als auch von den dargestellten technischen Entwürfen und ideologischen Visionen. - Über Gemälde, Papierarbeiten, Skulpturen, und Videoarbeiten werden in Opherdicke drei Phasen der letzten 100 Jahre auf den jeweils besonderen Blick des Menschen auf seine Zukunft hin untersucht - – von begeisterter Aufbruchstimmung über die Wahrnehmung der damit verbundenen Ambivalenzen zu einem kritischen Blick auf einen vorgestellten, aber kaum realisierbaren Fortschritt bis hin zu Unsicherheit und Angst vor der sich mehr und mehr verselbständigenden Technik, der man als Mensch nicht mehr gewachsen scheint. Allen Zukunftsbildern ist gemeinsam, dass sie ein Raum für Visionen, Ambitionen und Träume sind. (zusammengestellt aus der Ankündigung)
Zur ‚Stärkung‘ vor einen erneuten, persönlich motivierten Rundgang treffen wir uns in der Cafeteria des Schlosses. (fakultativ)
Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie ein Deutschlandticket besitzen oder eigenständig anreisen möchten, damit wir das bei der Kostenberechnung (5,00 €) berücksichtigen können.
Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
Thomas Mann, ‚Mario und der Zauberer‘ - E.T.A. Hoffmann, ‚Der Sandmann‘
Dämonische Menschen und ihre Wirkung stehen im Mittelpunkt der Erzählungen dieser beiden berühmten Literaten. - Sie entstanden jeweils in Zeiten des politischen und gesellschaftlichen Umbruchs (Weimarer Republik und Anfang des 19. Jahrhunderts) und zeigen sehr unterschiedliche Reaktionsweisen auf die entstandenen Herausforderungen, mit denen auseinanderzusetzen sich m.E. auch angesichts heutiger Problemstellungen durchaus lohnt.
„ICH, GUSTAVE COURBET“ - Maler und Rebell
Gustave Courbet (1819–1877), französischer Maler, Begründer und Hauptvertreter des Realismus. Er revolutionierte die Kunstwelt des 19. Jahrhunderts, indem er sich von idealisierten historischen oder mythologischen Themen abwandte und stattdessen das ungeschönte, alltägliche Leben der Menschen – oft Arbeiter und Bauern – darstellte. Gustave Courbets radikale Bildsprache, sein gesellschaftspolitischer Anspruch und sein Einfluss auf die Kunst der Moderne haben bis heute nicht an Wirkung verloren. Mit seiner festen Haltung und seiner innovativen Maltechnik gilt Courbet als Wegbereiter der Moderne – ein Grenzgänger zwischen Kunst, Gesellschaft und Politik. - Die große Retrospektive widmet sich diesem künstlerischen Erneuerer, in dessen Kunst sich sein politisches Engagement widerspiegelt, vor allem in Auseinandersetzungen mit den Umbrüchen in Frankreich, in deren Folge er in die Schweiz flüchten musste.- - Die Ausstellung beleuchtet zentrale Lebensstationen und Werkgruppen des Künstlers: Selbstbild und Öffentlichkeit, soziale Realität, erotische Darstellung, Landschaft und Exil. (Informationen aus der Ankündigung)
Eine Erfrischungspause (fakultativ) wird die Lebensgeister für eine individuelle Begegnung mit dem eigenwilligen Künstler stärken.
Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie ein Deutschlandticket besitzen oder eigenständig anreisen möchten, damit wir das bei der Kostenberechnung (5,00 €) berücksichtigen können.
Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
„Niki de Saint Phalle - Dream Machine“
Sie fragte nicht um Erlaubnis, sondern nahm sich, was Männer selbstverständlich besaßen: Einfluss und Macht, nicht nur in der Kunst, auch in der Öffentlichkeit. So unterlief Niki de Saint Phalle (1930–2002) seit ihren ersten Aktionen gesellschaftliche Erwartungen und sprengte Grenzen. In einer groß angelegten Ausstellung rückt der Kunstpalast nun Ihre künstlerische Selbstbehauptung inmitten einer männlich dominierten Kunstszene in den Mittelpunkt. - Ihr Kampf gegen Strukturen wird beleuchtet, die die Selbstbestimmung von Frauen verhindern, insbesondere die über ihren eigenen Körper. Gezeigt werden ihre berühmten Schießbilder, Frauenfiguren, Happenings und Filme sowie Modelle von Großplastiken im Landschaftsraum. - Niki de Saint Phalles gesellschaftliche Sprengkraft und ihre gleichzeitige Sehnsucht nach Harmonisierung ließen ein ambivalentes Werk entstehen, das bis heute weiter an Aktualität gewinnt. (Informationen aus der Ankündigung)
Ein gemeinsamer Imbiss (fakultativ) im ‚Anna Maria‘ wird die Aufnahmefähigkeit für einen eigen-orientierten zweiten Rundgang sicher erhöhen.
Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie ein Deutschlandticket besitzen oder eigenständig anreisen möchten, damit wir das bei der Kostenberechnung (5,00 €) berücksichtigen können.
Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
„Giacometti, Picasso, Masson, Dubuffet – Grenzgänger der Pariser Moderne.“
Die Faszination einer privaten Sammlung, entstanden in der Auseinandersetzung mit der frühen Moderne in Paris: Die im Titel genannten Künstler sind mit bedeutenden surrealistischen Künstlern wie Meret Oppenheim, Max Ernst, Salvador Dalí und René Magritte konfrontiert und ergeben so eine spannungsreiche Ausstellung. Dabei beleuchtet die Schau das künstlerische Schaffen von Grenzgängern der Kunst, die die ästhetischen Konventionen ihrer Zeit sprengten. - Das Museum präsentiert über 200 Gemälde, Skulpturen und Grafiken aus der - in ihrer Struktur und ihren Schwerpunkten einzigartigen Privatsammlung des Münchner Galeristen Helmut Klewan, die er im persönlichen Kontakt mit zahlreichen Zeitgenossen der Pariser Kunstszene und der Familie Giacometti, Daniel-Henry Kahnweiler und vielen anderen Persönlichkeiten zusammenstellte. So ist eine Präsentation entstanden, die die surrealistischen Avantgarden der Zwischenkriegsjahre mit der Pariser Nachkriegsmoderne vereint. (Aus der Ankündigung)
Nach einem Imbiss (fakultativ) haben wir Zeit für genauere individuelle Betrachtung und/ oder für den beliebten ‚Gang‘ durch Münster.
Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie ein Deutschlandticket besitzen oder eigenständig anreisen möchten, damit wir das bei der Kostenberechnung (5,00 €) berücksichtigen können.
Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
„Krieg und Konfitüre“ - Daniel Richter x George Grosz
Die Auseinandersetzung mit der politischen Dimension von Kunst bestimmt den Dialog zwischen Werken von George Grosz (1893–1959) und Daniel Richter (*1962), der generationsübergreifend angelegt ist. - Beide zählen zu den einflussreichsten deutschen Künstlern jeweils in ihrer Zeit. - Grosz seziert mit einer „messerscharfen“ zeichnerischen Sprache die moralischen und politischen Abgründe der Weimarer Republik. - Daniel Richter greift gesellschaftliche Konflikte wie Gewalt, Migration oder Kapitalismus von heute in großformatigen, expressiven Bildwelten auf, die weniger anklagen als vielmehr die Ambivalenz und das Überangebot an Entscheidungsmöglichkeiten der Gegenwart erfahrbar machen. Die Ausstellung nimmt die politischen, gesellschaftlichen und ästhetischen Parallelen und Differenzen zwischen den beiden Künstlern in den Blick – in einer Gegenwart, die oft mit den Jahren 1920 -33 verglichen, ein Nebeneinander von Krieg und Alltagsfreuden, von Belastung, Konsum und gesellschaftlicher Zerrissenheit aufweist und sich nach sozialer Verantwortung, Krisenwahrnehmung und künstlerischem Protest sehnt. (Zusammengestellt aus den Presseinfos des Museums)
Nach einem Imbiss (fakultativ) im Museumscafé ist – neben der Rückkehr zu den ‚Protagonisten‘ - auch eine Beschäftigung mit anderen Ausstellungen des Museums möglich.
Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie ein Deutschlandticket besitzen oder eigenständig anreisen möchten, damit wir das bei der Kostenberechnung (5,00 €) berücksichtigen können.
Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
Franz Marc : „Die Suche nach einer besseren Welt“
Die Werke von Franz Marc (1880–1916) faszinieren durch ihre leuchtenden Farben und tief berührenden Themen. Vor allem seine Tierdarstellungen spiegeln eine tiefe Verbundenheit mit der Natur und die innige Sehnsucht nach Harmonie. - Das Gesamtwerk von Franz Marc entstand in nur wenigen Jahren zwischen 1904 und 1914. Von den zauberhaften frühen Tierdarstellungen bis zur kubistischen Auflösung der Formen zeichnet die Ausstellung den Weg eines Suchenden nach – eines Künstlers, der sich in einer vom Fortschrittsglauben geprägten Zeit nach dem irdischen Paradies und einem geistigen Raum jenseits der Technik sehnte. - Als engagierter Künstler und Kunstkritiker knüpfte er ein weitreichendes Netzwerk zwischen Paris, Berlin und München. Gemeinsam mit Wassily Kandinsky gründete er den „Blauen Reiter“ und setzte sich – gemeinsam mit August Macke – leidenschaftlich für die moderne Kunst ein. Sein Weg führte ihn zunehmend in die Abstraktion, bevor er durch den 1. Weltkrieg unterbrochen wurde. Die Ausstellung bietet einen umfassenden Einblick in das Schaffen dieses außergewöhnlichen Künstlers. (Infos aus der Ankündigung)
Nach einem Imbiss (fakultativ) werden Sie sich sicher gerne nochmals mit den Werken Franz Marcs beschäftigen.
Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie ein Deutschlandticket besitzen oder eigenständig anreisen möchten, damit wir das bei der Kostenberechnung (5,00 €) berücksichtigen können.
Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
„überLeben in der Eiszeit“ - Zeche Zollverein – Essen
Ständige klimatische Schwankungen stellten das Leben und Überleben von Tieren, Pflanzen und auch von Menschen im quartären Eiszeitalter vor immer neue Herausforderungen. Die Ausstellung in Essen zeigt die beeindruckende Vielfalt an Lebensformen, die sich im Laufe der Jahrtausende in Nordrhein-Westfalen entwickelt hat, und die fortwährenden Anpassungen dieser Organismen an die sich wandelnden Umweltbedingungen. Mit einem modernen, multimedialen und interaktiven Konzept lädt die Ausstellung Besucherinnen und Besucher dazu ein, diese Vielfalt von Landschaft und Leben in der Eiszeit zu entdecken und die komplexen Zusammenhänge zwischen Klima, Lebensräumen, Artenvielfalt und menschlichem Handeln besser zu verstehen. Fossilien sind Momentaufnahmen aus Welten, die wir uns kaum vorstellen können. ‚überLeben‘ ist mehr als ein Blick zurück – es ist eine Einladung, selbst ‚Leben‘ zu entdecken.
(Informationen aus der Ankündigung)
Ein Imbiss (fakultativ) macht Laune für eine weitere Erkundung des Museums oder für einen Gang über das Gelände der Anlage - nach eigenen Vorstellungen.
Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie ein Deutschlandticket besitzen oder eigenständig anreisen möchten, damit wir das bei der Kostenberechnung (5,00 €) berücksichtigen können.
Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
„Picasso und die Keramik"
In Vallauris (Südfrankreich) entdeckte Picasso um 1946 die Töpferkunst für sich und seine Kunst. Zunächst bemalte er standardisierte Gefäßformen, dann siegte seine Originalität. Er schuf völlig neuartige Formen, die er mit künstlerischem Dekor versah. Das Malen auf unebener Fläche wurde für ihn zu einer gestalterischen Herausforderung. Der Bildhauer und der Maler Picasso trafen sich in dieser für ihn neuen künstlerischen Technik. - Im Fokus der Keramik treffen sich die großen Lebensthemen Picassos: Seine Frauen und Musen, der Stierkampf in all seinen Facetten und die schöpferischen Variationen nach Alten Meistern. - Eine besondere Herausforderung für den Spanier stellt der Umstand dar, dass die Töpferkunst bis in die Antike zurückreicht. So versah er Gefäße oder Scherben mit antikisierendem Dekor und setzte sich damit in spielerischer und ironischer Art mit der Jahrtausende alten Töpferkunst auseinander. - Das Museum zeigt eine große Sonderausstellung, die von den Nachfahren Picassos sowie dem Pariser Musée Picasso mit großzügigen Leihgaben unterstützt wird. (Informationen aus der Ankündigung)
Ein Imbiss (fakultativ) im ‚Pablo Münster‘ (neben dem Museum) wird Diskussionen ermöglichen und einen selbstbestimmten Nachmittag im Museum oder auf dem Weihnachtsmarkt in Münster einleiten.
Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie ein Deutschlandticket besitzen oder eigenständig anreisen möchten, damit wir das bei der Kostenberechnung (5,00 €) berücksichtigen können.
Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
„Schön und streng: Die Macht des Ornaments“ - Von Henri Matisse bis heute
Funktion und Bedeutung des Ornaments in der Kunst von der Klassischen Moderne bis heute - ein Thema von besonderer Aktualität! Denn viele Menschen suchen angesichts der ungeordneten Menge an Bildern auch in unserem Alltag nach Strategien, die Klarheit und Festigkeit in geometrischen und ornamentalen Ordnungen versprechen. Seit Matisse und Macke werden Farbe, Form und Fläche zum eigentlichen Bildthema, so wie auch in der heutigen Kunst Wiederholungen, Muster und Rapporte der Ausdruck des Wunsches sind, das Einfache und das Komplexe der Gedanken miteinander zu verbinden. Dabei werden zeit- und gesellschaftskritische Fragen gestellt, wenn Künstler auf tradierte Ornamente bestimmter Kulturkreise zurückgreifen. - Die Ausstellung basiert zunächst auf der Freude des reinen Anschauens, aber richtet dann das Interesse auf die dem Ornament eigene formale Strenge, auf Regelhaftigkeit und Serialität wie auch auf den Aspekt des Spielerischen. Damit reflektieren die Werke solche Ansätze, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zur abstrakten oder konkreten Kunst, später zur Op Art, führten. - In unserer globalen Kultur ist vor allem die ‚Migration der Formen‘ im Kontext sich vermischender Kulturkreise ein hochspannendes Thema. (Zusammengestellt aus den Pressemitteilungen)
Nach einem Imbiss (fakultativ) haben wir dann Zeit für genauere individuelle Betrachtung.
Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie ein Deutschlandticket besitzen oder eigenständig anreisen möchten, damit wir das bei der Kostenberechnung (5,00 €) berücksichtigen können.
Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).