Übersicht unserer Dozent:innen
Dozent:innen A-Z
Hannelore Hückel
Kurse (6)
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Iris Wolff, Lichtungen – Roman – 2024 -Klett-Cotta
Dieser Roman einer deutschsprachigen Autorin aus Siebenbürgen/Rumänien erzählt in einer sehr poetischen Sprache von der wechselvollen Beziehung zwischen Lev und Kato, die seit Kindertagen miteinander verbunden sind. - Zugleich ist der Roman als das formale Experiment einer ‚rückwärts laufenden Erzählweise‘ angelegt, in der Landschaft und Vergangenheit sowie die Rolle von Erzählungen bedeutsam werden. "Lichtung" wird dabei zur Metapher für die Erinnerung an eine ‚verlorene Welt‘.
„Mythos Wald“
"Mythos Wald" ermöglicht einen intensiven Blick auf die Wälder unserer Erde – „emotional, überraschend, mitreißend, erläuternd und wissenschaftlich fundiert“. In unterschiedlichen Ausstellungskapiteln zeigt der Gasometer Waldgebiete von Brasilien über den Kongo bis nach Europa und widmet sich dabei der Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt, aber auch den indigenen Völkern, deren Habitat im Wald immer kleiner wird. Denn natürlich dokumentiert die Schau auch die dramatischen Folgen der Vernichtung des überlebenswichtigen Ökosystems durch Brandrodung und Landwirtschaft. - „Auch mit unserer neuen Ausstellung wollen wir ein Bewusstsein für den Zustand unseres Heimatplaneten schaffen, komplexe Themen greifbar machen und zur gesellschaftlichen Debatte anregen“ (Zitat J. Schmitz, Kuratorin) Anhand von preisgekrönten Bildern, Filmsequenzen und Original-Exponaten bietet „Mythos Wald“ neben dem aufklärerischen Ansatz gleich mehrere spektakuläre Höhepunkte, so etwa eine Klang- und Lichtinstallation durch die morgendlich erwachenden Wälder auf fünf Kontinenten und eine neue Kunstinszenierung: eine 40 Meter hoch in den Himmel des Gasometers aufsteigende abstrakte Baumkrone. (aus der Ankündigung) Nach einer Erfrischung (fakultativ) gibt es die Möglichkeit, die Einzelheiten genauer zu entdecken und in Auseinandersetzung mit den Anregungen zu treten. Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie eine Bahncard besitzen oder eigenständig anreisen möchten, damit wir das bei der Kostenberechnung (5,00 €) berücksichtigen können. Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
Marta Herford - Museum für Kunst, Architektur, Design
Mit seinen fließenden und kippenden Wänden ist das ‚Marta‘ in Herford eines der ungewöhnlichsten Museumsbauwerke weltweit. Für die Fassade wählte der amerikanische Star-Architekt Frank Gehry dunkelrote Backsteine, die im Kontrast stehen zum hellen Edelstahldach und dem weiß verputzten Gebäudekern. Eine Führung wird uns die Bedeutung der Eigenwilligkeit erschließen.- Eingebettet in dieses ‚Ungewöhnliche‘ ist eine Ausstellung, die Werke des visionären Pioniers Lois Weinberger (1947- 2020) und der zeitgenössischen Bildhauerin Katinka Bock (*1976 in Frankfurt, lebt in Paris) in einen künstlerischen Dialog bringt. Dieser widmet sich Prozessen, die sowohl in Natur und Material als auch in Architekturen und Raum angelegt sind. Mit seiner konsequenten Pflanzenkunst verfolgte er die Aufwertung des Wildwuchses und des Unkrautes, die in seinem Werk Metaphern waren für alles Unerwünschte und Dissidente. - Katinka Bock fokussiert mit ihren Arbeiten physikalische Veränderungen von Materialien, die sie in poetische Installationen überführt. Beide Künstler verbindet die Beschäftigung mit natürlichen Vorgängen, die zu künstlerischen Aussagen genutzt werden. Die für die Ausstellung gewählten und zum Teil neu entstandenen Werke reagieren auf die Museumsarchitektur und wachsen buchstäblich über diese hinaus in den Außenraum rund um das Marta. (aus der Ankündigung) Wie immer werde ich versuchen einen Tisch für einen gemeinsamen Imbiss (fakultativ) zu bestellen, damit wir über unsere Erfahrungen des Außergewöhnlichen dieses Museums diskutieren können. Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie eine Bahncard besitzen oder eigenständig anreisen möchten, damit wir das bei der Kostenberechnung (5,00 €) berücksichtigen können. Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
Christo und Jeanne-Claude – UN/REALISIERT
Erstmals widmet sich in Deutschland eine Ausstellung den nicht realisierten Projekten von Christo und Jeanne-Claude, berühmt vor allem durch ihre spektakulären Interventionen im Stadt- und Landschaftsraum. Vor allem im druckgrafischen Werk der Künstler nehmen die unrealisierten Projekte einen großen Platz ein. Die Ausstellung trägt diesem Umstand Rechnung und zeigt vornehmlich die handwerklich teils aufwendig gestalteten Lithografien und Collage-Grafiken des Paares – darunter etwa auch die Verhüllung von Picassos monumentaler Skulptur “Bust of Sylvette” auf dem Gelände der New York University. - Eine umfangreiche Präsentation von frühen Multiples und verhüllten Objekten beleuchtet die künstlerischen Anfänge im Paris der 1950er-und1960er-Jahre. Außerdem sind Editionen versammelt, die den seriellen Charakter der Kunstwerke deutlich machen. Die Ausstellung versammelt über einhundert Arbeiten aus sechzig Jahren und ermöglicht einen tiefen Einblick in Christo und Jeanne-Claudes facettenreiches Schaffen, das durch seinen ästhetischen Anspruch und kollektiven Ansatz nicht erst in der Realisierung, sondern bereits im Entwurf und Prozess seine visuelle und gesellschaftliche Kraft entfaltete. (aus der Ankündigung) Ein Imbiss (fakultativ) im "Pablo Münster" (neben dem Museum) wird Diskussionen ermöglichen und einen selbstbestimmten Nachmittag im Museum oder in Münster einleiten. Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie eine Bahncard besitzen oder eigenständig anreisen möchten, damit wir das bei der Kostenberechnung (5,00 €) berücksichtigen können. Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
Im Garten der Kunst: Marc, Macke, Heckel, Jawlensky
Die Ausstellung befasst sich mit Leben und Werk der vier expressionistischen Künstler, geht aber auch über die künstlerischen Einzeldarstellungen hinaus und macht das Sammeln selbst und das Sammlerehepaar Ziegler zum Ausgangspunkt der Betrachtungen. Deren Motiv erwuchs „ausschließlich aus der Freude am Schönen.“ - Gesammelt wurde nicht nach kunsthistorischen Gesichtspunkten, sondern nach rein ästhetischen Vorlieben, wobei die Eheleute ihren „Garten der Kunst“ vor allem mit den heiteren und intimen Bildern des Expressionismus kultivierten. Im 1. Obergeschoss des Kunstmuseums entsteht durch eigens angebrachte Tapeten, arrangierte Fotografien und historische Möbel eine stimmige Ausstellungskulisse, in der die musealen Bilder ihre private Herkunft lebendig vor Augen führen. Das leuchtende Kolorit der Bilder erinnert daran, wie sich der außen liebevoll gestaltete Garten im Wohnbereich farbenprächtig fortsetzte. „Im Garten der Kunst“ schlägt eine gedankliche Brücke zwischen Kunst- und Naturerleben und eröffnet einen sinnlichen Zugang – sowohl zur Sammlung selbst als auch zur persönlichen Motivation des Sammelns. (aus der Ankündigung) Nach einem Imbiss (fakultativ) haben Sie Zeit, nochmals Bilder und Ambiente zu sehen oder auch Mülheim zu erkunden. Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie eine Bahncard besitzen oder eigenständig anreisen möchten, damit wir das bei der Kostenberechnung (5,00 €) berücksichtigen können. Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
Carl Grossberg - Sachlich – magisch – visionär
Hinweis in eigener Sache: Diese Veranstaltung wird aufgrund der fehlenden Möglichkeit Wuppertal der Zeit mit dem Zug anzufahren in den Beginn des 2. Semesters gelegt werden. Carl Grossberg (1894–1940) ist einer der herausragenden Maler der Neuen Sachlichkeit. Sein umfangreiches Werk, das in einem Zeitraum von nur knapp 20 Jahren entstanden ist, widmet sich fast ausschließlich den Themen Architektur und Industrie. Mit seiner formalen Klarheit und Strenge ist es Ausdruck eines neuen, fotografischen Sehens und spiegelt den technischen Fortschritt im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts wieder. Man hat ihn als ‚Sachlichen Maler des Maschinenbilds‘ bezeichnet. - Die reduzierten Kompositionen regen dazu an, den industriellen Fortschritt und seine Wirkungen auf den Menschen kritisch zu hinterfragen. - Die erste Retrospektive seit über 30 Jahren betrachtet Grossbergs Schaffen umfassend neu und präsentiert eine Reihe von bisher unbekannten Arbeiten. Dabei zeigt sich, wie aktuell seine Werke sind, in künstlerischer wie in gesellschaftlicher Hinsicht. Grossbergs Kunst beschwört die Magie der Dinge, macht die Komplexität der modernen Welt und ihre inneren Widersprüche sichtbar. Parallelen zu heute ergeben sich aus dem aktuell stattfindenden Strukturwandel mit noch unabsehbaren gesellschaftlichen Folgen, für den überzeugende visuelle Formen gerade ausgehandelt werden. - Ergänzt wird die Auswahl durch fotografische Werke u.a. von August Sander und Bernd und Hilla Becher. (aus der Ankündigung) Nach einem Imbiss (fakultativ) haben wir Zeit für genauere individuelle Betrachtung. Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie eine Bahncard besitzen oder eigenständig anreisen möchten, damit wir das bei der Kostenberechnung (5,00 €) berücksichtigen können. Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).