Übersicht unserer Dozent:innen
Dozent:innen A-Z
Frank Scheidemann
Kurse (8)
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Museen der Welt:
Das Museum of Modern Art (MoMA) in New York City beherbergt eine der weltweit bedeutendsten und einflussreichsten Sammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst. Das Museum liegt im Stadtteil Midtown im Stadtbezirk Manhattan an der 53rd Street zwischen der Fifth und Sixth Avenue. Die Sammlung umfasst Werke der Architektur und des Design, Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen, Photographien, Drucke, Illustrationen, Filme und Elektronische Medien. Zudem gehört eine 300.000 Bände umfassende Bibliothek zum Museum. Im Jahr 2016 verzeichnete es 2.788.236 Besucher und gehört damit zu den meistbesuchten Kunstmuseen der Welt.
Das Schloss von Versailles
Das Königsschloss von Versailles, welches unter Ludwig XIV. erbaut und unter den beiden folgenden Königen suksessive ausgebaut und verändert wurde, stellt den absoluten Höhepunkt der französischen Schlossbaukunst dar. Ludwig XIV. kam 1638 in einer politisch unruhigen Zeit zur Welt und musste schon als Kind feststellen, dass die Monarchie in Frankreich auf tönernen Füßen stand. Sobald er 1643 König von Frankreich wurde, war sein einziges Bestreben, die Monarchie für immer zu festigen. Das Schloss von Versailles sollte deshalb Ausdruck unumschränkter Macht sein. Hier versammelte er den französischen Adel und bot ihm ein Schauspiel, das in ganz Europa zum Vorbild wurde. In diesem Vortrag soll es um die Geschichte, die Architektur und die Kunst gehen, die noch als Vorbild galten, als es längst keine Könige von Frankreich mehr gab.
Hans Scharoun und die Villa Schminke
Hans Scharoun (1893-1972) war ein bedeutender deutscher Architekt des 20. Jahrhunderts. Er wurde vor allem durch die Berliner Philharmonie bekannt, die mit ihrer modernen, organischen Bauweise neue Maßstäbe setzte. Scharoun entwarf Gebäude, die sich harmonisch an die Bedürfnisse der Menschen anpassten und Architektur mit Funktion und Ästhetik verbanden. Ein besonders gutes Beispiel dafür ist das Haus Schminke, das in enger Abstimmung mit dem Ehepaar Fritz und Charlotte Schminke entstand.
Die Stiftung Haus Schminke schreibt dazu:
Das Haus Schminke gilt in der internationalen Fachwelt als eines der vier wichtigsten Wohnhäuser der Klassischen Moderne weltweit. Die anderen drei sind: das Haus Tugendhat im tschechischen Brno von Ludwig Mies van der Rohe 1931, die Villa Savoye in Poissy bei Paris von Le Corbusier 1929 und das Haus Fallingwater (Kaufman Residence) in Pennsylvania von Frank Lloyd Wright 1939.
Charlotte und Fritz Schminke hatten klare Anforderungen an ihr künftiges Eigenheim, als sie Hans Scharoun 1930 den Auftrag für die Planung erteilten. Es sollte Arbeiten und Wohnen in Einklang bringen, Technik und Natur versöhnen, ein geschütztes und freies Leben in familiärer Gemeinschaft ermöglichen. Die Vorgaben von Fritz Schminke an den Architekten waren knapp und pragmatisch: „Ein modernes Haus für zwei Eltern, vier Kinder und gelegentlich ein bis zwei Gäste.“ Der Blick auf den Garten sollte frei sein, alle Wohnräume mit Südsonne versorgt werden. Die Bewirtschaftung musste leicht von der Hand gehen, denn nur eine Hilfskraft sollte die Hausfrau bei Hausarbeit und Kinderbetreuung unterstützen; praktische Fußböden, leicht zu reinigende Bäder, Schlaf- und Waschräume; Wohn-, Wasch- und Baderaum für die Hausgehilfin; Möglichkeiten zur Blumenpflege, an der die Dame des Hauses besonders interessiert war – das waren die Anforderungen.
Es erwartet Sie zu dieser besonderen Veranstaltung ein Einführungsvortrag zu Hans Scharoun und seiner Villa Schminke so wie ein Gespräch mit Helga Zumpfe, einer Tochter der Familie Schminke, die für sie aus Ihrem Leben in dieser besonderen Villa berichten wird.
Der Dogenpalast in Venedig
Kein anderer Palast in Europa war bis zur Zeit des 17. Jahrhunderts berühmter als der der Dogen von Venedig. Seit dem 9. Jahrundert ist ein Gebäude an der heutigen Stelle des Palastes überliefert, in welchem sich die Abgeordneten der Republik trafen, um den Dogen zu wählen. Hier befand sich über Jahrhunderte das Machtzentrum der Venezianer. Der heutige Palast gilt als ein Höhepunkt der Gotik und der venezianischen Architektur allgemein. In diesem Vortrag sollen die Geschichte, die Architektur und einige Kunstwerke des Palastes vorgestellt werden.
Weltsenior/-innen-Tag 2026
Am 1. Oktober 2026 lädt der Kulturverbund 60+ wieder alle Interessierten herzlich zu einem besonderen Event in die Alte Dresdener Bank, dem heutigen Sitz der Volkshochschule Dortmund, Kampstraße 47 ein.
Die Gäste erwartet ein abwechslungsreiches Programm:
• Impulse & Praxisvorträge und Mitmachangebote
• Mitmachangebote wie Yoga, Wirbelsäulengymnastik & Line-Dance
• Kulinarische Erlebnisse im Weltcafé und bei Showcookings & Tastings
• Ein Auftrit der bekannten, Dortmunder Kabarettistin Lioba Albus im großen Vortragssaal
Der Kulturverbund 60+ ist ein Zusammenschluss Dortmunder Kultureinrichtungen mit dem Ziel, Kultur- und Freizeitangebote für ältere Menschen zu bündeln und sichtbar zu machen. Die Initiatoren sind die "Balou e. V. Kulturzentrum" in Brackel, die "Volkshochschule Dortmund" und die "ParkAkademie – Forum für Bildung und Begegnung e.V.".
Ein Tag voller Inspiration, Bewegung und Genuss – seien Sie dabei!
Eintritt frei.
Napoleon III. und die Belle Epoque
Napoleon III. war der Neffe Napoleon I. und von Anfang an von dem Ehrgeiz getrieben, in die Fußstapfen seines Onkels zu treten. 1808 in Paris geboren, schaffte er es in der 2. Republik, 1848 zum Staatspräsidenten ernannt zu werden. Diese Stellung benutzte er, um sich beim Volk beliebt zu machen, was 1852 dazu führte, dass er in einer „Volksabstimmung“ zum Kaiser der Franzosen gewählt wurde. Unter seiner Regierung (1852-1870) entwickelte sich Frankreich zu einer führenden Wirtschaftsmacht in Europa. Dies führte zu einem unermesslichen Reichtum auf der einen Seite und zu einer unglaublichen Armut auf der anderen. Napoleon III. hat durch seinen Präfekten und Stadtplaner Baron Haussmann das Paris geschaffen, das wir heute kennen. In diesem Vortrag soll es um die Architektur, Kunst und Kultur gehen, die die sogenannte „Belle Époque“ vorbereitet hat.
Das viktorianische Zeitalter in England
Die britische Geschichte wurde im 19. Jahrhundert durch die lange Regentschaft Königin Victorias bestimmt. Mit nur 18 Jahren bestieg sie den Thron und regierte insgesamt 64 Jahre lang das englische Empire. In ihrer Regierungszeit stieg Britannien zu der führenden Wirtschaftsmacht weltweit auf. Kunst, Kultur und Architektur entwickelten einen ganz eigenen als viktorianisch bezeichneten Stil, der bis heute viele Städte in Großbritannien prägt. In diesem Vortrag sollen einige Beispiele aus Kunst und Architektur vorgestellt werden.
Der Winter im französischen Impressionismus
Die Maler des französischen Impressionismus hatten sich zur Aufgabe gemacht, das Licht in der Malerei völlig neu darzustellen. Dazu verließen sie ihre Ateliers und gingen in die Natur. Alle Jahres- und Tageszeiten sollten in der neuen Malerei einen eigenen Ausdruck erhalten und spielten dabei die größte Rolle. Der Winter mit seinen hellen und dunklen Tagen stellte eine besondere Herausforderung dar. Die Farbe Weiß in all ihren Erscheinungsformen und Farbnuancen führte die Künstler zu völlig neuen Sehgewohnheiten und künstlerischen Entdeckungen, die in diesem Vortrag vorgestellt werden sollen.