Philosophie, Psychologie
Kurse (6)
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Philosophie und Lebenskunst
Diese Themen sollen in diesem Seminar behandelt und zur Diskussion gestellt werden: Steuerungsprobleme der Politik angesichts der Komplexität zu lösender Probleme in der Moderne Sozialphilosophische Erklärungsansätze: Andreas Reckwitz -Das Verlustparadox der Moderne Armin Nassahi-Kritik der großen Geste Amlinger und Nachtwey-Zerstörungswut Philipp Hübl-Die Aufgeregte Gesellschaft Kapitalismuskritik als Chiffre für die Ratlosigkeit angesichts der Unübersichtlichkeit Fallbeispiel: Klimapolitik zwischen apokalyptischer Erwartungen und Verdrängung Wissenschaftliche Expertise und moralische Absolutheit als Formen der Komplexitätsreduktion Politik zwischen dem Anspruch auf radikale Veränderung und alltäglichem Durchwurschteln
"Philosophie und Gesellschaft"
Der Gesprächskreis "Philosophie und Gesellschaft" plant in diesem Semester Vorträge und Diskussionen an einem oder zwei Terminen zu den folgenden Themen: • Wahrheit und Gesellschaft in Platons Höhlengleichnis • „Alles wird gut. Zur Dialektik der Hoffnung“ – Eröffnungsvortrag von Konrad Paul Liessmann auf dem 26. Philosophicum Lech • Mechanismen zur Umsetzung der US-Sicherheitsstrategie im digitalen Raum in DE und der EU • Technische Zukunft in Dortmund und Umgebung – Eine Vorschau auf die kommenden 10 Jahre • Philosophie und Praxis der Kommunikation • Immanuel Kant: „Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?“ – ergänzt um ausgewählte zeitgenössische und aktuelle Diskussionsbeiträge • Ausgewählte Aphorismen aus Friedrich Nietzsches „Die Fröhliche Wissenschaft“ • Humanes Sterben • Philosophische und politische Wurzeln der europäischen Demokratie im antiken Athen. Wer sich die Arbeit des Gesprächskreises "Philosophie und Gesellschaft" einmal anschauen möchte, ist jederzeit zu einem kostenlosen Kennenlernen willkommen, unabhängig vom Beginn des jeweiligen Semesters.
Das Menschenbild der modernen Naturwissenschaften
Durch die Entwicklung der modernen Naturwissenschaften (u.a. Evolutionsbiologie, Neurowissenschaften, Archäogenetik und Anthropologie) ist das traditionelle Menschenbild (der Mensch als Vernunftwesen) erschüttert worden. Auch die klassische philosophische Anthropologie (Max Scheler, Helmuth Plessner und Arnold Gehlen) sieht sich durch die aktuellen Forschungsergebnisse herausgefordert. Im Kurs sollen neue Ansätze zu einem naturwissenschaftlichen Menschenbild und ihre Konsequenzen für eine Philosophie des Menschen kritisch diskutiert werden. Seminargrundlage: Helmut Fink/Rainer Rosenzweig (Hrsg.): Naturgewalt und Geisteskraft. Menschwerdung in der Evolution. Verlag Kortizes 2025. 19,80
Philosophie und Lebenskunst
Diese Themen sollen in diesem Seminar behandelt und zur Diskussion gestellt werden: Das Problem der Sinnfindung im Zeitalter des Narzissmus Viktor Frankels Erfahrung des Konzentrationslagers: „Trotzdem Ja zum Leben sagen“ Selbsttranszendenz-Schlüsselbegriff der Logotherapie Ist die Logotherapie antireflexiv? Ist die Stellung der Sinnfrage selbst narzisstisch? -Marquards Empfehlung einer Sinndiät. Thomas Nagels Unterscheidung zweier Sinnkonzepte. Ist Sinn ohne religiöse Transzendenz möglich? Die Antworten der hellenistischen Philosophie auf die Sinnfrage. Pierre Hadot: Philosophie als Lebensform Eine kopernikanische Wende in der Frage nach dem Sinn des Lebens
"Damit dein Leben nicht zum Tollhaus wird!"
Oft sind wir selbst die Urheber unserer „Probleme“, ohne es zu bemerken, wissen Paul Watzlawick („Anleitung zum Unglücklich-Sein“) und Martin Wehrle ("Den Netten beißen die Hunde"). Fehlinterpretationen und nicht funktionierende Lösungen schaffen häufig problematische Situationen. Mit Hilfe von Video-Spots zeigt die Veranstaltung, 1. wie festgefahrene Gesprächs- und Verhaltensmuster „Probleme“ erzeugen. 2. wie wir aus derart schwierigen Situationen herausfinden können. 3. wie wir entspannter mit uns und bösartigen Menschen (Narzissten) umgehen sollten. Auf dem „mittleren Pfad“ des Buddha entdecken wir Wege zu mehr Gelassenheit und tieferen Lebenssinn (Schmid). Auf den Spuren von Fromm, Frankl und Watzlawick lernen wir, was man tun kann, wenn Probleme nerven und wie man diesbezügliche Lösungsstrategien entwickeln kann!
Ludwig II:
Als Märchenkönig lebte Ludwig (1845-1886) in seinen von Wagners Opern inspirierten Traumschlössern. Seinem pazifistischen Plan eines „Dritten Deutschland“ stand Bismarcks Kriegslust gegenüber. Seine homoerotischen Vorlieben scheiterten an den Moralvorstellungen seiner Zeit ebenso wie seine absolutistischen Neigungen. Noch heute wird der kunstliebende König nostalgisch verklärt und in seiner Tragik geliebt. Seine Entmachtung durch die bayrische Regierung und sein ominöser Tod im Starnberger See sind Stoff für eine der interessantesten Biographien des 19. Jahrhunderts. Das kuriose Leben des gescheiterten, als „geisteskrank“ erklärten Wittelsbachers wird mit Hilfe von Filmeinspielungen dargestellt, sein Ende als politischer Kriminalfall und psychologische Skizze geschildert.