Kultur- und Menschheitsgeschichte
Kurse (8)
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Köstlichkeiten aus aller Welt genießen
Hatten Sie schon immer mal Lust, Speisen ferner Länder zu probieren? Oder lieben Sie die Küche eines bestimmten Landes oder einer Region? An drei Abenden unternehmen wir gemeinsam eine kulinarische Reise rund um den Globus - und bleiben dabei doch immer in Dortmund. Wir besuchen Restaurants mit internationaler Küche und genießen einen tollen Abend. Vor dem gemeinschaftlichen Essen wird der Eigentümer sein Restaurant und die Landesküche mit den entsprechenden Traditionen vorstellen.
Wie immer sind es kleine, inhabergeführte Restaurants mit nicht alltäglicher Küche.
Nach unserem Vorgespräch am 18.08.2026, 16.30 Uhr in der ParkAkademie findet das erste gemeinsame Essen am Sonntag, dem 30.08. (Gruppe 1)/ 06.09. (Gruppe 2), 17.30 Uhr im ersten Restaurant statt. Weitere Termine sind 04.10./18.10., 01.11./15.11.2026.
(Das Essen in den Restaurants ist nicht im Preis enthalten.)
WIEDERVEREINIGUNG - Das Alte Ägypten und das Mittlere Reich
Die Gründe, die das Ende des Alten Reiches, der ersten Glanzzeit der ägyptischen Hochkultur im Niltal und Höhepunkt des Pyramidenbaus, besiegeln, sind vielfältig. Es folgt eine Epoche der Kleinstaaterei von Stadtstaaten und Kleinkönigtümern, die wir in der Ägyptologie als Erste Zwischenzeit bezeichnen. Mit der Wiedervereinigung des politisch zersplitterten Landes rund 200 Jahre später etwa um 2000 v.u.Z. beginnt eine neue, zweite Blütezeit unter der Herrschaft mächtiger und ambitionierter Könige, die bemüht sind, an das einstige „goldene Zeitalter“ anzuknüpfen: Das Mittlere Reich. Doch obwohl diese Epoche etwa als Blütezeit der altägyptischen Literatur gilt – die meisten großen Literaturwerke stammen aus dieser Zeit oder sind uns von dort erstmalig überliefert – und man sie als „beredt“ bezeichnen möchte, will es der archäologische Zufall, daß im Vergleich zu den anderen Hochphasen der ägyptischen Kulturgeschichte ungleich vieles dieser Ära, die von reichlichen Neuerungen, Entwicklungen und Umbrüchen geprägt ist, im Dunkeln liegt; man muß schon genauer hinschauen – und genau das wollen wir hic et nunc tun…
„(K)ein Platz an der Sonne!“ –
Im Rückblick erscheint die Zeit des (deutschen) Kolonialismus (1885-1914/18) Feldübung für das, was noch kommt. Beseelt von ihrer moralischen und intellektuellen Überlegenheit teilten die europäischen „Herrenrassen“ 1884/85 in Berlin den schwarzen Kontinent – zum „Wohle der Afrikaner“ unter sich auf. Die um ihr Land betrogenen afrikanischen Stämme waren gar nicht an der Konferenz beteiligt waren. Diese stellte man lieber in sog. „Völkerschauen“ in zoologischen Gärten aus. In den deutschen Kolonien bediente man sich des Prinzips „Zuckerbrot und Peitsche“. In der Bekämpfung kolonialer Aufstände erprobten die Deutschen (und andere Nationen) Konzepte für die kommenden Weltkriege: Die Kriegsführung der verbrannten Erde, Völkermord (etwa an den Hereros), Einrichtung von Konzentrationslager und die „moderne“ Rassenideologie wiesen schon den Weg ins 20. Jahrhundert. Und die Narben des Kolonialismus sind noch lange nicht verheilt.
Elizabeth Regina
Am 15. Januar 1559 wurde die 25‑jährige Elisabeth Tudor, Tochter von Heinrich VIII. und Anne Boleyn, in einer feierlichen Zeremonie – wohl einer solchen sehr ähnlich wie der ihrer Namensvetterin Elizabeth II. fast 400 Jahre später – zur Königin von England gekrönt.
Ein ganzes Zeitalter wurde nach ihr benannt und für England war ihre Regierungszeit ein goldenes Zeitalter.
Nach ihrer Halbschwester Maria I., mit dem Beinamen „die Blutige“, und belastet durch deren desaströse Regierung, war sie die zweite Frau auf dem englischen Königsthron. Hinzu kam, dass die Herrschaft einer Frau zu ihrer Zeit als unnatürlich angesehen wurde, da die Frau dem Mann untertan zu sein hatte.
Wie gelang es ihr dennoch, sich zu behaupten? Welche Personen unterstützten sie dabei? Welche Personen waren ihre Widersacher? Wie sah ihr Hofstaat aus? Wie entstand der Konflikt zwischen Elisabeth Tudor und Maria Stuart?
All diesen Fragen – und noch mehr – wollen wir nachgehen.
Ludwig II. und das „Dritte Deutschland“ –
Als Märchenkönig lebte Ludwig (1845-1886) in seinen von Wagner inspirierten Traumschlössern. Noch heute wird der absolutistisch gesinnte König nostalgisch verklärt und in seiner Tragik geliebt. Sein Scheitern steht exemplarisch für die Idee von einem „Dritten Deutschland“ um die starken Mittelstaaten (u.a. Bayern, Württemberg und Sachsen), die spätestens im österreichisch-preußischen Krieg ihr Ende fand. Von Bismarck bezahlt, verfasste der Franzosenfreund Ludwig - gegen seine eigenen politischen Ideen - nach dem Krieg 1870/71 den sog. Kaiserbrief, in dem er den Preußenkönig Wilhelm bat, Deutscher Kaiser zu werden. Seine Entmachtung durch die bayrische Regierung und sein ominöser Tod im Starnberger See sind Stoff für eine der interessantesten Biographien des 19. Jahrhunderts.
Altägyptische Objekte erzählen...
Eine Sitzung, ein Objekt: Genau hinschauen! Welche Geheimnisse gibt es uns preis? Jedes Detail beachten! Was will es uns sagen? Sich auf einen Dialog einlassen und genau zuhören, was es uns erzählen will! – Ein Augenblick höchster Erfüllung, wenn es sich uns offenbart. Durch Vorausbuchung von mindestens 5 Veranstaltungen erhalten Sie eine Jahreskarte des Westfalenparks für die Dauer Ihrer Buchung gestellt und einen Treuerabatt von 10 %.
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Von "Mabuse" zu "Hitler"? -
In den 20er Jahren wurde der Österreicher Fritz Lang zu einem der berühmtesten Regisseure des deutschen Kinos. Mit seinen Werken, allen voran dem Weltkulturerbe "Metropolis", sorgte er für großes Aufsehen - und trieb seine Auftraggeber (die deutsche Ufa) in die wirtschaftliche Krise. Langs Filme sind (nach Kracauer) Zeugnisse der präfaschistischen Mentalität in Deutschland vor Hitlers sog. "Machtergreifung" (etwa: "Die Nibelungen", "Dr. Mabuse", "Metropolis"). Im II. Weltkrieg, aus dem Exil in den USA heraus, skizzierte Lang, zusammen mit Brecht, die NS-Terror-Herrschaft über Europa. ("Auch Henker sterben"). Der Vortrag (mit Filmeinspielungen) gibt einen Überblick über Langs Leben und die Inhalte der im Text genannten Filme.