Exkursionen
Kurse (10)
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„Krieg und Konfitüre“ - Daniel Richter x George Grosz
Die Auseinandersetzung mit der politischen Dimension von Kunst bestimmt den Dialog zwischen Werken von George Grosz (1893–1959) und Daniel Richter (*1962), der generationsübergreifend angelegt ist. - Beide zählen zu den einflussreichsten deutschen Künstlern jeweils in ihrer Zeit. - Grosz seziert mit einer „messerscharfen“ zeichnerischen Sprache die moralischen und politischen Abgründe der Weimarer Republik. - Daniel Richter greift gesellschaftliche Konflikte wie Gewalt, Migration oder Kapitalismus von heute in großformatigen, expressiven Bildwelten auf, die weniger anklagen als vielmehr die Ambivalenz und das Überangebot an Entscheidungsmöglichkeiten der Gegenwart erfahrbar machen. Die Ausstellung nimmt die politischen, gesellschaftlichen und ästhetischen Parallelen und Differenzen zwischen den beiden Künstlern in den Blick – in einer Gegenwart, die oft mit den Jahren 1920 -33 verglichen, ein Nebeneinander von Krieg und Alltagsfreuden, von Belastung, Konsum und gesellschaftlicher Zerrissenheit aufweist und sich nach sozialer Verantwortung, Krisenwahrnehmung und künstlerischem Protest sehnt. (Zusammengestellt aus den Presseinfos des Museums)
Nach einem Imbiss (fakultativ) im Museumscafé ist – neben der Rückkehr zu den ‚Protagonisten‘ - auch eine Beschäftigung mit anderen Ausstellungen des Museums möglich.
Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie ein Deutschlandticket besitzen oder eigenständig anreisen möchten, damit wir das bei der Kostenberechnung (5,00 €) berücksichtigen können.
Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
Franz Marc : „Die Suche nach einer besseren Welt“
Die Werke von Franz Marc (1880–1916) faszinieren durch ihre leuchtenden Farben und tief berührenden Themen. Vor allem seine Tierdarstellungen spiegeln eine tiefe Verbundenheit mit der Natur und die innige Sehnsucht nach Harmonie. - Das Gesamtwerk von Franz Marc entstand in nur wenigen Jahren zwischen 1904 und 1914. Von den zauberhaften frühen Tierdarstellungen bis zur kubistischen Auflösung der Formen zeichnet die Ausstellung den Weg eines Suchenden nach – eines Künstlers, der sich in einer vom Fortschrittsglauben geprägten Zeit nach dem irdischen Paradies und einem geistigen Raum jenseits der Technik sehnte. - Als engagierter Künstler und Kunstkritiker knüpfte er ein weitreichendes Netzwerk zwischen Paris, Berlin und München. Gemeinsam mit Wassily Kandinsky gründete er den „Blauen Reiter“ und setzte sich – gemeinsam mit August Macke – leidenschaftlich für die moderne Kunst ein. Sein Weg führte ihn zunehmend in die Abstraktion, bevor er durch den 1. Weltkrieg unterbrochen wurde. Die Ausstellung bietet einen umfassenden Einblick in das Schaffen dieses außergewöhnlichen Künstlers. (Infos aus der Ankündigung)
Nach einem Imbiss (fakultativ) werden Sie sich sicher gerne nochmals mit den Werken Franz Marcs beschäftigen.
Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie ein Deutschlandticket besitzen oder eigenständig anreisen möchten, damit wir das bei der Kostenberechnung (5,00 €) berücksichtigen können.
Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
Baukunst im Mittelalter. Die Ev. Stadtkirche St. Marien und ihre Architektur
Der Brand von Notre-Dame in Paris 2019 und die beeindruckend schnelle Wiedereröffnung 2025 haben eindrücklich gezeigt: Mittelalterliche Kirchen werden als identitätsstiftendes kulturelles Erbe wahrgenommen. Für den Wiederaufbau standen modernste Technologien zur Verfügung, aber man nutze auch traditionelles Handwerk. Wie war es mit der Ingenieurskunst des 12. Jahrhunderts bestellt? Die Ev. Stadtkirche St. Marien wurde als romanische Kirche erbaut und später gotisch überformt. Mit diesem Ineinandergreifen der Baustile lässt sich an ihr die Baugeschichte anschaulich nachvollziehen. Die Kunsthistorikerin Silvia Schmidt-Bauer nimmt Sie mit durch die Architekturgeschichte der letzten 850 Jahre in St. Marien und veranschaulicht Ihnen Wissen und Techniken der mittelalterlichen Kirchbaumeister.
„überLeben in der Eiszeit“ - Zeche Zollverein – Essen
Ständige klimatische Schwankungen stellten das Leben und Überleben von Tieren, Pflanzen und auch von Menschen im quartären Eiszeitalter vor immer neue Herausforderungen. Die Ausstellung in Essen zeigt die beeindruckende Vielfalt an Lebensformen, die sich im Laufe der Jahrtausende in Nordrhein-Westfalen entwickelt hat, und die fortwährenden Anpassungen dieser Organismen an die sich wandelnden Umweltbedingungen. Mit einem modernen, multimedialen und interaktiven Konzept lädt die Ausstellung Besucherinnen und Besucher dazu ein, diese Vielfalt von Landschaft und Leben in der Eiszeit zu entdecken und die komplexen Zusammenhänge zwischen Klima, Lebensräumen, Artenvielfalt und menschlichem Handeln besser zu verstehen. Fossilien sind Momentaufnahmen aus Welten, die wir uns kaum vorstellen können. ‚überLeben‘ ist mehr als ein Blick zurück – es ist eine Einladung, selbst ‚Leben‘ zu entdecken.
(Informationen aus der Ankündigung)
Ein Imbiss (fakultativ) macht Laune für eine weitere Erkundung des Museums oder für einen Gang über das Gelände der Anlage - nach eigenen Vorstellungen.
Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie ein Deutschlandticket besitzen oder eigenständig anreisen möchten, damit wir das bei der Kostenberechnung (5,00 €) berücksichtigen können.
Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
Gesprächskonzert: Ludwig van Beethoven – Waldsteinsonate
Beethovens Sonate C-Dur op. 53 gehört zu seinen bekanntesten und beliebtesten Klaviersonaten. Sie hat den Beiname Waldsteinsonate bekommen, weil sie dem Grafen Waldstein gewidmet ist. Er war in Beethovens Jugend ein wichtiger Förderer und überzeugte Beethovens Landesherrn Maximilian Franz davon, Beethoven Kompositionsunterricht bei Joseph Haydn in Wien zu ermöglichen.
Johannes Wolff wird über die Sonate ausführlich sprechen und sie dann anschließend spielen.
Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
„Picasso und die Keramik"
In Vallauris (Südfrankreich) entdeckte Picasso um 1946 die Töpferkunst für sich und seine Kunst. Zunächst bemalte er standardisierte Gefäßformen, dann siegte seine Originalität. Er schuf völlig neuartige Formen, die er mit künstlerischem Dekor versah. Das Malen auf unebener Fläche wurde für ihn zu einer gestalterischen Herausforderung. Der Bildhauer und der Maler Picasso trafen sich in dieser für ihn neuen künstlerischen Technik. - Im Fokus der Keramik treffen sich die großen Lebensthemen Picassos: Seine Frauen und Musen, der Stierkampf in all seinen Facetten und die schöpferischen Variationen nach Alten Meistern. - Eine besondere Herausforderung für den Spanier stellt der Umstand dar, dass die Töpferkunst bis in die Antike zurückreicht. So versah er Gefäße oder Scherben mit antikisierendem Dekor und setzte sich damit in spielerischer und ironischer Art mit der Jahrtausende alten Töpferkunst auseinander. - Das Museum zeigt eine große Sonderausstellung, die von den Nachfahren Picassos sowie dem Pariser Musée Picasso mit großzügigen Leihgaben unterstützt wird. (Informationen aus der Ankündigung)
Ein Imbiss (fakultativ) im ‚Pablo Münster‘ (neben dem Museum) wird Diskussionen ermöglichen und einen selbstbestimmten Nachmittag im Museum oder auf dem Weihnachtsmarkt in Münster einleiten.
Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie ein Deutschlandticket besitzen oder eigenständig anreisen möchten, damit wir das bei der Kostenberechnung (5,00 €) berücksichtigen können.
Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).
Winterleuchten mit unseren Kooperationspartnern
Großeltern und ihre Enkelkinder können sich auf einen abwechslungsreichen Nachmittag im Westfalenpark freuen:
Zum Zeitpunkt der Druckleggung ist bereits geplant: Ab 12.30 Uhr startet das Regenbogenhaus (Eingang Baurat-Marx-Allee) in sein Nachmittagsprogramm „Winterleuchten im Glas“ (bis 15.30 Uhr).
Direkt gegenüber in der ParkAkademie gibt es von 14.30-16.30 Uhr eine gemütliche Lesestunde mit Kinderpunsch, Kaffee und Keksen.
In der Zeit von 13.30 bis 17.00 Uhr erwartet die kleinen und großen Besucher*innen im AGARD Naturschutzhaus ein "Wintertiere-Quiz".
Kinder können sich mit einer Laufkarte Stempel an allen drei Stationen der Rallye abholen.
Familien zahlen den Parkeintritt, sämtliche Mitmach-Angebote sind kostenfrei.
Freier Eintritt mit Jahreskarte und Dortmund-Pass.
Das Winterleuchten findet am 11.12.2026 in der Zeit von 17-22 Uhr statt.
Winterleuchten im Westfalenpark
Marlies Schellbach und Ursula Petry aus dem Vorstand der ParkAkademie laden Sie zu einem gemeinsamen Rundgang durch den Park im Rahmen des diesjährigen Winterleuchtens ein:
Von oben bis unten leuchtend!
Winterleuchten im Westfalenpark – das bedeutet viel Lichterglanz in der Dunkelheit. Das Licht zaubert leuchtende Strichmännchen auf einem Dach, es scheint aus einem meterlangen buntem Stachelgebilde herab, es strahlt als Projektion auf einer riesigen Wasserfontaine. Viele romantische Lichtszenarien säumen einen rund zwei Kilometer langen Rundweg durch den Westfalenpark.
Wir treffen uns am Eingang Baurat-Marx-Allee (17.00 Uhr) und genießen den illuminierten Park. Enden wollen wir (ca. 18.30 Uhr) in der ParkAkademie, um gemeinsam bei Glühwein und weihnachtliches Gebäck den Abend ausklingen zu lassen (im Preis inbegriffen).
Sollte es sehr regnen, lassen wir den Spaziergang ausfallen, das gemeinsame Beisammensein in der ParkAkademie findet aber natürlich trotzdem statt. Wir erwarten Sie dann ab 17.30 Uhr in unserem Haus.
Hinweise in eigener Sache:
·Für Jahreskarteninhaber*innen ist der Eintritt kostenfrei.
·Bei sehr schlechtem Wetter (z. B. Starkregen) muss der Rundgang leider ausfallen.
·Falls vorhanden, empfehlen wir (für alle Fälle) eine Taschenlampe oder ein Mobiltelefon mit Taschenlampenfunktion mitzubringen.
·Der Rundgang ist nicht für mobilitätseingeschränkte Personen geeignet.
Um verbindliche Anmeldung wird gebeten!
Hinweisen wollen wir Sie noch auf unsere Veranstaltung mit dem AGARD Naturschutzhaus und dem Regenbogenhaus. Wir bieten gemeinsam am Freitagnachmittag, den 11.12.2026, einen Rundgang für Familien bzw. Großeltern mit Enkelkindern, ein entsprechendes kindgerechtes Programm.
Neujahrs-Spaziergang
Zur gemeinsamen Begrüßung des Neuen Jahres laden wir Sie, unsere Mitglieder und Teilnehmer/Innen, zu einem gemeinsamen Spaziergang im wunderschönen, winterlichen Westfalenpark ein.
Wir treffen uns um 11.00 Uhr an der ParkAkademie und stimmen uns bei einem Glas Sekt auf das Neue Jahr ein, bevor wir den Vormittag bei einem gemeinsamen Rundgang durch den Park zum Thema „Winterblüher im Westfalenpark“ unter fachkundlicher Leitung von Annette Falkenstein (Dipl.-Ing. Landespflege) ausklingen lassen. Unser diesjähriges Highlight: Steingärten.
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Annette Falkenstein (Körpertherapeutin, Dipl.-Ing. Landespflege) , Marlies Schellbach
„Schön und streng: Die Macht des Ornaments“ - Von Henri Matisse bis heute
Funktion und Bedeutung des Ornaments in der Kunst von der Klassischen Moderne bis heute - ein Thema von besonderer Aktualität! Denn viele Menschen suchen angesichts der ungeordneten Menge an Bildern auch in unserem Alltag nach Strategien, die Klarheit und Festigkeit in geometrischen und ornamentalen Ordnungen versprechen. Seit Matisse und Macke werden Farbe, Form und Fläche zum eigentlichen Bildthema, so wie auch in der heutigen Kunst Wiederholungen, Muster und Rapporte der Ausdruck des Wunsches sind, das Einfache und das Komplexe der Gedanken miteinander zu verbinden. Dabei werden zeit- und gesellschaftskritische Fragen gestellt, wenn Künstler auf tradierte Ornamente bestimmter Kulturkreise zurückgreifen. - Die Ausstellung basiert zunächst auf der Freude des reinen Anschauens, aber richtet dann das Interesse auf die dem Ornament eigene formale Strenge, auf Regelhaftigkeit und Serialität wie auch auf den Aspekt des Spielerischen. Damit reflektieren die Werke solche Ansätze, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zur abstrakten oder konkreten Kunst, später zur Op Art, führten. - In unserer globalen Kultur ist vor allem die ‚Migration der Formen‘ im Kontext sich vermischender Kulturkreise ein hochspannendes Thema. (Zusammengestellt aus den Pressemitteilungen)
Nach einem Imbiss (fakultativ) haben wir dann Zeit für genauere individuelle Betrachtung.
Bitte teilen Sie uns bei Buchung mit, ob Sie ein Deutschlandticket besitzen oder eigenständig anreisen möchten, damit wir das bei der Kostenberechnung (5,00 €) berücksichtigen können.
Restplätze können Sie nach dem Anmeldeschluss gerne über unser Büro buchen (0231/121035).