Gewürze und ihre Bedeutung im Mittelalter und Heute

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Montag, 28. März 2022 15:00–16:30 Uhr

Kursnummer 122
Dozent Walter Keller
Datum Montag, 28.03.2022 15:00–16:30 Uhr
Gebühr 7,50 EUR
Treffpunkt

ParkAkademie
- Forum für Bildung und Begegnung e.V.
Florianstraße 2
44139 Dortmund

Westfalenpark - Eingang Baurat-Marx-Allee

Kursort

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Im Mittelalter glaubte man in Europa, dass Zimt aus dem östlichen Afrika stamme. So geschickt wussten die arabischen Händler die wahre Herkunft des begehrten, "Kaneel" genannten ceylonesischen Zimtes zu verschleiern. Das arabische Gewürzmonopol umfasste nicht nur Zimt, sondern auch Nelken, Muskatnuss und viele andere "Spezereyen" aus Asien. So auch Pfeffer, der aus keinem Haushalt wegzudenken ist. Selbst in der Umgangssprache hat sich der Bezug zu Pfeffer festgesetzt: „Geh‘ doch hin, wo der Pfeffer wächst“ ist eine bekannte Äußerung, die wohl jeder kennt. Gemeint ist, „Verschwinde und geh‘ ganz weit weg“. Denn Pfeffer und andere Gewürze wachsen nicht in heimischen Gefilden. Über die im Mittelalter teilweise wie Gold gehandelten Geschmacksverfeinerer berichtet Walter Keller in Wort und Bild. Dabei wird auch angesprochen, dass Gewürze nicht nur eine große Bedeutung für die Küche haben. Sie entfalten ihre Wirkung auch als Heilmittel, was bei uns nur wenig bekannt ist. So kann zum Beispiel Zimt viel mehr sein als nur der feine braune „Staub“, der auf dem Milchreis ruht.