Führung und Kunstgespräch in einem:

Die Sammlungspräsentation des Museums Ostwall im Dortmunder U 3 x Museum Ostwall im Dortmunder U (MO) erleben: Führung und Kunstgespräch in einem:

zurück



Kurs in den Warenkorb legen
Dieser Kurs ist buchbar!

Donnerstag, 03. Februar 2022 um 15:00 Uhr

Kursnummer 251 A
Dozentin Heike Grazek
erster Termin Donnerstag, 03.02.2022 15:00–16:30 Uhr
letzter Termin Donnerstag, 07.04.2022 15:00–16:30 Uhr
Gebühr 32,50 EUR
Treffpunkt

Museum Ostwall im Dortmunder U
Leonie-Reygers-Terrasse
44137 Dortmund

Kursort

Hier klicken, um Kartenansicht zu aktivieren. Mehr Informationen zur Nutzung von Google-Maps können Sie unserer Datenschutzerklärung entnehmen.

Kurs weiterempfehlen


4. und 5. Etage im Dortmunder U

Die hervorragende Sammlung des Museums Ostwall im Dortmunder U mit ihren Schwerpunkten Expressionismus, Fluxus und Kunst der 60/70ger Jahre wurde seit der Eröffnung des Museums am Ostwall im Jahr 1949 von Dortmunder*innen als Dortmunder Kunstschatz zusammengetragen. Neben klassischer und moderner Kunst bietet das MO heutzutage auch zeitgenössischen Künstler*innen ein Forum.
Seit 2020 präsentiert sich die Museumssammlung in einem neuen Ausstellungsdesign und einer inhaltlich spannenden Neuinszenierung. Statt in einer chronologischen Präsentation wird der Sammlungsbestand nun als Themenausstellung präsentiert. Unter dem Leitgedanken von Body & Soul wird er in eine Erzählung mit verschiedenen Kapiteln, so u.a. zur Aktmalerei, zur Bewegung und Körperausdruck, zur Bedeutung von Kleidung in der Kunst als auch zum künstlerischen Ausdruck für das Erleben eingebunden. Viele Künstler*innen zeigen den nackten Menschen in Einklang mit der Natur, so zum Beispiel der expressionistische Künstler Otto Mueller mit „Drei Badenden im Teich“. Andere richten ihre Aufmerksamkeit auf den anatomischen Aufbau des Körpers. Auch Schönheitsideale spielen eine Rolle: Die Bandbreite vom durchtrainierten, schlanken Körper von Bernhard Hoetgers „Sent M’Ahesa“ reichen bis zum runden, üppigen Körper von Aristide Maillols „Pomona“. Die Kunst des Expressionismus versucht hingegen in Bildern die nicht sichtbare Welt abzubilden, das „innere Erleben“ auszudrücken. Ernst Ludwig Kirchners „Stafelalp bei Mondschein“ ist deutlich durch seinen im Krieg erlittenen Nervenzusammenbruch geprägt. Die Surrealisten, zu denen Max Ernst zeitweise gehörte, erforschten hingegen Träume und Wahnvorstellungen. Sein „Forêt aux champignons“ scheint daher auch eher einer unterbewussten Furcht zu entspringen denn Abbild eines echten Waldes zu sein.

Im Rahmen von 3 Führungen werden einzelne Themenschwerpunkte des Präsentationskonzepts der neuen Sammlungspräsentation vorgestellt und diskutiert.

Kurstermine

Datum Uhrzeit
1. Do., 03.02.2022 15:00–16:30 Uhr
2. Do., 10.03.2022 15:00–16:30 Uhr
3. Do., 07.04.2022 15:00–16:30 Uhr