"Umbrüche erleben"

"Aufbruch - aus Katastrophen erwachsen neue Chancen" Die Perm - Trias - Katastrophe: Saurer Ozean besorgte schlimmstes Massenaussterben "Umbrüche erleben"

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Dienstag, 21. April 2020 18:00–19:30 Uhr

Kursnummer 428
Dozenten Florian Guballa
Gerd Hölscher
Datum Dienstag, 21.04.2020 18:00–19:30 Uhr
Gebühr 9,90 EUR
Treffpunkt

ParkAkademie
- Forum für Bildung und Begegnung e.V.
Florianstraße 2
44139 Dortmund

Westfalenpark - Eingang Baurat-Marx-Allee

Kursort

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Die letzte größere Katastrophe, aus geologischer Sicht, hat vor ca. 65 Mill. Jahren stattgefunden, bekannt ist das Aussterben der Dinosaurier und anderer Artgenossen. So sind an der Grenze der Kreidezeit zum Tertiär durch die dramatische Veränderung in der Umwelt fast 50 % der damals lebenden Arten ausgestorben.
Aber - …. es wurde die Chance für die Säugetiere!!
Doch dieses Massensterben verblasst gegenüber dem Desaster am Ende des Perms:
Der größten aller solchen Katastrophen fielen vor rund 250 Millionen Jahren ungefähr neun Zehntel der Tierarten im Meer zum Opfer. Sie verschwanden binnen wenigen Jahrmillionen, desgleichen mehr als zwei Drittel der landbewohnenden Reptilien- und Amphibienfamilien.
Selbst die Insekten, sonst wahre Überlebenskünstler, büßten 30 Prozent der Ordnungen ein.

Aus solchen Katastrophen erwachsen somit immer neue Chancen für Nachfolgende.

Die Perm - Trias - Katastrophe: Saurer Ozean besorgte schlimmstes Massenaussterben

Das größte Massensterben der Geschichte hatte verschiedene Auslöser - entscheidend waren aber wohl Vulkanausbrüche, Kohlendioxid und ein überfordertes Weltmeer.
Die dramatischste Dezimierung aller Wesen auf der Welt ereignete sich vor rd. 252 Millionen Jahren in zwei Zügen:
Erst brachen Vulkane katastrophal aus und löschten viele Arten aus – die Spätfolge der Eruptionen, eine CO2-bedingte starke Ansäuerung der Ozeane, machte dann aber noch mehr Spezies den Garaus,
Frühere Untersuchungen zum Massensterben an der Grenze zwischen Perm und Trias hätten womöglich den spät wirkenden Einfluss von Kohlendioxid unterschätzt, meinen Geochemiker, die Isotopensignaturen in Gesteinen aus der fraglichen Zeit analysiert haben.