"Gegen Antisemitismus - für Menschlichkeit"

Wer war die Malerin Lotte Laserstein? Über das Vergessen und Wiederentdecken einer jüdischen Künstlerin "Gegen Antisemitismus - für Menschlichkeit"

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Freitag, 23. August 2024 15:00–16:30 Uhr

Kursnummer 151
Dozentin Elisabeth Hoynacki
M. A.
Datum Freitag, 23.08.2024 15:00–16:30 Uhr
Gebühr 5,00 EUR
Treffpunkt

ParkAkademie
- Forum für Bildung und Begegnung e.V.
Florianstraße 2
44139 Dortmund

Westfalenpark - Eingang Baurat-Marx-Allee

Kursort

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Das lang vergessene Werk der deutsch-schwedischen Malerin (1898-1993) zählt zu den aufregendsten Wiederentdeckungen der letzten Jahre. Mit Bravour absolviert Lotte Laserstein 1927 als eine der ersten Frauen das Studium an der Akademie der Künste in Berlin und macht sich in der aufstrebenden Kunstmetropole bald einen Namen. Die Kunstkritiker ihrer Zeit prognostizieren ihr einen kometenhaften Aufstieg. Doch als die Nationalsozialisten 1933 die Macht übernehmen, bedeutet das für die jüdische Künstlerin das Karriereaus. Eine Einladung der Stockholmer Galerie Moderne 1937 nutzt Laserstein zur Rettung von Werken und zur Flucht. In Schweden gelingt es ihr, sich auf dem Kunstmarkt zu etablieren, doch an den Erfolg der Berliner Jahre knüpft sie nicht an: "Das Exil in Schweden hat mein Leben in zwei Hälften geteilt". Lotte Laserstein kehrt nie nach Deutschland zurück. Feministische Kuratorinnen entdecken sie neu und widmen ihr 2003 in Berlin eine Einzelausstellung. Erst danach wird auch die Kunstwelt aufmerksam. Was ist aufregend an Lasersteins Kunst? Wie kommt es zur Wiederentdeckung? Begeben wir uns auf Spurensuche!