Kultur
Kurse (44)
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Köstlichkeiten aus aller Welt genießen
Hatten Sie schon immer mal Lust, Speisen ferner Länder zu probieren? Oder lieben Sie die Küche eines bestimmten Landes oder einer Region? An drei Abenden unternehmen wir gemeinsam eine kulinarische Reise rund um den Globus - und bleiben dabei doch immer in Dortmund. Wir besuchen Restaurants mit internationaler Küche und genießen einen tollen Abend. Vor dem gemeinschaftlichen Essen wird der Eigentümer sein Restaurant und die Landesküche mit den entsprechenden Traditionen vorstellen.
Wie immer sind es kleine, inhabergeführte Restaurants mit nicht alltäglicher Küche.
Nach unserem Vorgespräch am 18.08.2026, 16.30 Uhr in der ParkAkademie findet das erste gemeinsame Essen am Sonntag, dem 30.08. (Gruppe 1)/ 06.09. (Gruppe 2), 17.30 Uhr im ersten Restaurant statt. Weitere Termine sind 04.10./18.10., 01.11./15.11.2026.
(Das Essen in den Restaurants ist nicht im Preis enthalten.)
Odo Marquard
Der konservative Skeptiker Odo Marquard (1928-2015) gehörte zu den einflussreichsten, geistreichsten und produktivsten Philosophen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er war ein Verteidiger der bürgerlichen Welt und Anti-Utopist. Zu seinen Leitideen zählten die Verteidigung von Pluralismus und Gewaltenteilung, der „Abschied vom Prinzipiellen“, die Überzeugung von der Notwendigkeit von Konventionen, Traditionen und „Üblichkeiten“. Im Kurs sollen einige repräsentative Aufsätze Marquards gemeinsam kritisch erörtert werden. Seminargrundlage: Odo Marquard: Zukunft braucht Herkunft. Philosophische Essays. Reclam Verlag, 2. Aufl. 2015
"Damit dein Leben nicht zum Alptraum wird!"
Oft sind wir selbst die Urheber unserer „Probleme“, ohne es zu bemerken, wissen Paul Watzlawick („Anleitung zum Unglücklich-Sein“) und Martin Wehrle ("Den Netten beißen die Hunde"). Fehlinterpretationen und nicht funktionierende Lösungen schaffen häufig problematische Situationen. Mit Hilfe von Video-Spots zeigt die Veranstaltung:
1. wie festgefahrene Gesprächs- und Verhaltensmuster „Probleme“ erzeugen.
2. wie wir aus derart schwierigen Situationen herausfinden können.
3. wie wir entspannter mit uns und bösartigen Menschen (Narzissten) umgehen sollten.
Wir lernen, was man tun kann, wenn Probleme (Job, Beziehung etc.) und freche Mitmenschen nerven und wie man diesbezügliche Lösungsstrategien entwickeln kann!
"Die Russen kommen!"
Unter dem provokanten Titel: "Die Russen kommen!" präsentiert Torsten Reters Texte russischer Autoren (u.a. Puschkin, Lermontow, Tschechow) und eigene Werke, um die russische Seele zu ergründen: Auf den Spuren von Puschkins "Onegin" geht es zum Duell im Morgengrauen. Auf der Krim flirten wir mit Tschechows "Dame mit dem Hündchen". Im Labyrinth der Welt erkennen wir mit Lermontow den bösartigsten "Helden unserer Zeit". In den nächtlichen Visionen eines "Panzerfahrers, kurz vor Stalingrad" spiegelt sich die deutsch-russische Vergangenheit als prophetischer Blick in eine böse Zukunft. Kurze Video-Spots (von Wolfram ter Jung) ergänzen die Text-Collage des Schwerter Künstlers rund um russische Geschichte und Gegenwart.
Bridge – Vertiefung und Praxis
Dieser Kurs ist für Bridgespieler mit Grundkenntnissen gedacht, die ihr Spiel verbessern wollen.
Spezielle Reiztechniken (FORUM D) werden vertieft und die Spieltechnik durch praktische Übungen verbessert.
Alleinspiel und Gegenspiel werden dabei durch vorbereitete Spiele und viel freies Spielen geschult.
Tod auf dem Nil?
1937 erschien Agatha Christies berühmter Kriminalroman „Tod auf dem Nil“ - bis heute mehrfach verfilmt. 1978: Ustinov, 1990er: Suchet, 2022: Kenneth Branagh). Christie reiste – wie Churchill - in die damalige britische Kolonie, fasziniert von den archäologischen Ausgrabungen (etwa: 1922 das Grab Tutanchamuns in Luxor). Der koloniale Charme des Winterpalastes in Luxor und des Old Cataract Hotels in Assuan, in denen Christie einst weilte, lässt sich noch heute nacherleben. Während die Touristen die Tempelanlagen der Pharaonen bestaunen, kämpfen die meisten Ägypter*Innen ums ökonomische Überleben. Handtuchverkäufer in kleinen Ruderbooten setzen zwischen den großen Kreuzfahrschiffen ihr Leben aufs Spiel. Der Smog der Nildampfer verpestet die Luft. Vor den Tempelanlagen in Luxor picknicken Familien im Plastikmüll. Und das Überqueren einer Straße in Assuan könnte dein letztes Abenteuer sein, denn du blickst jedes Mal dem Tod ins Auge. Der Vortrag vergleicht Biografisches von Christie und Auszüge aus ihrem Kolonial-Krimi mit der postkolonialen Wirklichkeit im oberen Niltal. Dazu präsentiert der Lyriker und Nilreisende Reters eigene Impressionen.
WIEDERVEREINIGUNG - Das Alte Ägypten und das Mittlere Reich
Die Gründe, die das Ende des Alten Reiches, der ersten Glanzzeit der ägyptischen Hochkultur im Niltal und Höhepunkt des Pyramidenbaus, besiegeln, sind vielfältig. Es folgt eine Epoche der Kleinstaaterei von Stadtstaaten und Kleinkönigtümern, die wir in der Ägyptologie als Erste Zwischenzeit bezeichnen. Mit der Wiedervereinigung des politisch zersplitterten Landes rund 200 Jahre später etwa um 2000 v.u.Z. beginnt eine neue, zweite Blütezeit unter der Herrschaft mächtiger und ambitionierter Könige, die bemüht sind, an das einstige „goldene Zeitalter“ anzuknüpfen: Das Mittlere Reich. Doch obwohl diese Epoche etwa als Blütezeit der altägyptischen Literatur gilt – die meisten großen Literaturwerke stammen aus dieser Zeit oder sind uns von dort erstmalig überliefert – und man sie als „beredt“ bezeichnen möchte, will es der archäologische Zufall, daß im Vergleich zu den anderen Hochphasen der ägyptischen Kulturgeschichte ungleich vieles dieser Ära, die von reichlichen Neuerungen, Entwicklungen und Umbrüchen geprägt ist, im Dunkeln liegt; man muß schon genauer hinschauen – und genau das wollen wir hic et nunc tun…
Altägyptische Objekte erzählen...
Eine Sitzung, ein Objekt: Genau hinschauen! Welche Geheimnisse gibt es uns preis? Jedes Detail beachten! Was will es uns sagen? Sich auf einen Dialog einlassen und genau zuhören, was es uns erzählen will! – Ein Augenblick höchster Erfüllung, wenn es sich uns offenbart. Durch Vorausbuchung von mindestens 5 Veranstaltungen erhalten Sie eine Jahreskarte des Westfalenparks für die Dauer Ihrer Buchung gestellt und einen Treuerabatt von 10 %.
Philosophie und Lebenskunst
Diese Themen sollen in diesem Seminar behandelt und zur Diskussion gestellt werden:
·Die Aktualität Machiavellis angesichts des Zerbrechens der regelbasierten Ordnung
·Die Lektion des „Il Principe“ von Machiavelli: Nüchterne Anthropologie statt moralischer Illusionen
·Die Trennung von klassischer Tugendlehre und Staatsraison
·Virtu und Fortuna
·Politik zwischen technokratischer Steuerungsillusion und moralischer Selbstgewissheit
·Die Gefahr einer einseitigen Rezeption Machiavellis als Legitimation eines Zynismus der Macht
·Machiavelli gegen den Machiavellismus lesen
·Beachtung der Dialektik: Machtpolitik ist unvermeidlich, aber reine Machtpolitik untergräbt ihre eigenen Voraussetzungen
·Realismus ohne Illusionen und Ethik der Verantwortung.
·Realpolitik zwischen dem Zynismus der entgrenzten Macht und der Naivität rein normativer Politik
Lesekreis
Wir würden uns gern mit Ihnen an einem Dienstag im Monat treffen und Sie bitten, ein jüngst von Ihnen gelesenes Buch vorzustellen. In lockerer Runde wollen wir mit Ihnen Informationen austauschen, um angeregt zu werden, sich dieser Schriftstellerin / diesem Schriftsteller anzunähern oder neugierig auf dieses Buch zu werden. Es sollen in dieser Veranstaltung nicht nur Bücher von höchsten qualitativen Ansprüchen besprochen werden, sondern vor allem die Literatur, die uns entspannt, Freude bereitet und anderen auch gefallen könnte.
Vier japanische Künstler
Im Rahmen dieser vierteiligen Vortragsreihe werden Leben und Werk von vier bedeutenden japanischen Künstlern vorgestellt und besprochen.
Anhand der künstlerischen Positionen von Utagawa Hiroshige, Keiichi Tanaami, On Kawara und Takashi Murakami bietet diese Reihe gute Gelegenheit, sich mit unterschiedlichen Kunstströmungen Japans im 19., 20. und 21. Jahrhundert auseinander zu setzen und deren Resonanz im weltweiten Kunstbetrieb kennen zu lernen.
Aktuelle Politik
Wie komme ich zu einer fundierten und differenzierten Meinung zu aktuellen politischen Themen?
In diesem Kurs wollen wir über grundsätzliche und spezielle politische Themen (von Kommunalpolitik bis Weltpolitik) in einer Diskussion Informationen und Hintergrundkenntnisse bewerten und einordnen, um zu einer individuellen fundierten Meinung zu kommen.
Die Themenauswahl treffen die Teilnehmer.
Faszination Archäologie:
Keine andere Epoche hat die Landschaften von den Alpen bis zur Küste so stark geprägt wie die Jahre um 1200: Städte wurden neu gegründet oder tiefgreifend verändert. Mit dem Städteboom begann eine kreative Epoche, in der Alltagsgegenstände wie Brille, Kompass oder Uhr erfunden und überwältigende Bauwerke wie gotische Kathedralen errichtet wurden. Trotz dicht bebauter Stadtzentren liefern zahlreiche Ergebnisse archäologischer Grabungen der letzten Jahre ein faszinierendes Bild von der Genese unserer heutigen Städte. Ziel des Seminars ist es, die spannenden Funde und Befunde und deren wissenschaftliche Interpretation anschaulich und verständlich darzustellen.
Thomas Mann, ‚Mario und der Zauberer‘ - E.T.A. Hoffmann, ‚Der Sandmann‘
Dämonische Menschen und ihre Wirkung stehen im Mittelpunkt der Erzählungen dieser beiden berühmten Literaten. - Sie entstanden jeweils in Zeiten des politischen und gesellschaftlichen Umbruchs (Weimarer Republik und Anfang des 19. Jahrhunderts) und zeigen sehr unterschiedliche Reaktionsweisen auf die entstandenen Herausforderungen, mit denen auseinanderzusetzen sich m.E. auch angesichts heutiger Problemstellungen durchaus lohnt.
Zürück zu den Ursprüngen der modernen Kunst
Masolino und Masaccio gehören zu den prägenden Künstlerpersönlichkeiten der frühen Renaissance in Florenz. Ihre Stile jedoch könnten unterschiedlicher nicht sein! Während Masolino für die elegante, noch stark von der Gotik geprägte Malweise steht, gilt Masaccio als revolutionärer Neuerer: In seiner kurzen Schaffenszeit – der Maler stirbt mit 27 Jahren – leitete er eine neue Epoche in der Malerei ein. Anhand ausgewählter Werke – unter anderem der berühmten Fresken in der Brancacci-Kapelle – betrachten wir diesen Pas de deux zweier Meister, die gemeinsam an bedeutenden Werken arbeiteten, um die Kunst ihrer Zeit nachhaltig zu verändern.
Altägyptische Objekte erzählen...
Eine Sitzung, ein Objekt: Genau hinschauen! Welche Geheimnisse gibt es uns preis? Jedes Detail beachten! Was will es uns sagen? Sich auf einen Dialog einlassen und genau zuhören, was es uns erzählen will! – Ein Augenblick höchster Erfüllung, wenn es sich uns offenbart. Durch Vorausbuchung von mindestens 5 Veranstaltungen erhalten Sie eine Jahreskarte des Westfalenparks für die Dauer Ihrer Buchung gestellt und einen Treuerabatt von 10 %.
„Denn wir essen Brot,
Gedichte und Gespräche
Schonkost oder Götterspeise? Wasser oder Wein? Lassen Sie sich einladen zu einem Lyrischen Buffet, nahrhaft für Leib und Seele angerichtet mit Gedichten von Hilde Domin, Christine Busta, Simone Lappert, Hans Bender, Rajzel Zychlinski, Karl Kraus, Wislawa Szymborska, Jan Wagner, Angelica Seithe und anderen dichtenden Gästen.
Lyrische Zutaten aus Ihren persönlichen Vorratsschränken sind hochwillkommen! Am besten, Sie bringen Gedichte nach Ihrem Geschmack schon zum ersten Treffen mit, damit wir unsere Menueabfolge gemeinsam abstimmen können - zwischen „Brot und Glanz“.
Wien und seine literarischen Cafés –
Wien, „Kaffeehaus“ und „Belle Époque“ – in unserer Vorstellung sind diese Begriffe eng miteinander verwoben. Vor rund 100 Jahren kam mit der „Sezession“ die große Zeit des literarischen Kaffeehauses: So traf sich die Dichtergruppe „Jung-Wien“ (mit Arthur Schnitzler und Hugo von Hofmannsthal) regelmäßig im „Cafe Griensteidl“. Noch berühmter wurde das „Cafe Central“, wo sich Autoren und Journalisten (z.B. Franz Werfel, Egon Erwin Kisch, Karl Kraus) die Klinke in die Hand gaben. Künstler wie Klimt, Loos und Mahler sorgten für Skandale, die an den Kaffee-haustischen des „Cafés Museum“ (genannt „Café Nihilismus“) und des „Imperial“ diskutiert wurden. Kritische Kaffeehausliteraten wie Peter Altenberg, der das „Central“ zu seiner Postadresse machte, bestimmten den Humor jener Jahre vor dem Ersten Weltkrieg. Die Nachfolge des „Central“ trat in den 1920er-Jahren das „Cafe Herrenhof“ an, wo der junge Friedrich Torberg (für seine „Tante Jolesch“) den führenden Wortkünstlern – wie Anton Kuh – unzählige Anekdoten ablauschte. Freuen wir uns auf eine nostalgische Tour durch das Wien von anno dazumal.
"Philosophie und Gesellschaft"
Der Gesprächskreis "Philosophie und Gesellschaft" startet in diesem Semester mit vier bereits im vergangenen Semester gemeinsam festgelegten Themen: • Philosophische und politische Wurzeln der europäischen Demokratie im antiken Athen • John Rawls: „Eine Theorie der Gerechtigkeit“ • Kants Kategorischer Imperativ: Autonomie und menschliche Würde, der gute Wille und die Pflicht als Maßstab menschlichen Handelns • Günther Anders: „Thesen zum Atomzeitalter“.
Weitere Themen werden gemeinsam in der ersten Sitzung ausgewählt und durch Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die Gesprächskreisleitung vorbereitet und präsentiert. Wer sich die Arbeit des Gesprächskreises "Philosophie und Gesellschaft" einmal kostenlos anschauen möchte, ist jederzeit herzlich willkommen.
Altägyptische Objekte erzählen...
Eine Sitzung, ein Objekt: Genau hinschauen! Welche Geheimnisse gibt es uns preis? Jedes Detail beachten! Was will es uns sagen? Sich auf einen Dialog einlassen und genau zuhören, was es uns erzählen will! – Ein Augenblick höchster Erfüllung, wenn es sich uns offenbart. Durch Vorausbuchung von mindestens 5 Veranstaltungen erhalten Sie eine Jahreskarte des Westfalenparks für die Dauer Ihrer Buchung gestellt und einen Treuerabatt von 10 %.